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              <text>Correspondenz. [Korrespondenz] [Fortsetzung.]&#13;
&#13;
Ehe ich zu weiteren Details übergehe, will ich auch eine kurze Bemerkung machen, welche unsern Jos. Mihlenbauer zeigen soll, wie genau man hier unterrichtet ist. Obwohl von all dem nichts in seinem Berichte steht, so kommt es doch von ihm. Er behauptet, daß[ss] kürzlich eine Excursion [Exkursion] hier gewesen und total entmuthigt [entmutigt] wieder abgefahren sei. Dem ist nicht so. Die Leute kamen, sahen und gingen nach Midland, 20 Meilen von hier, wo nur ein „sage ein Haus“ steht (Section Haus). Dort soll eine Stadt gegründet werden. „Man bezahlt dort Lotten [Lots, Grundstücke] mit $350. Die Leute waren arm doch nicht so entmuthigt [entmutigt] – oder Alle miteinander Narren [.] Nun lieber Jos. M. wie stimmt das? Auf Gegenantwort bin ich gepannt.! Daß[ss] Marienfeld eine sichere Zukunft hat, steht felsenfest. Die Stadt wächst stetig und kostet ein Bauplatz bereits $50. Die Stadt wäre schon bedeutend größer, aber nur deutsche Katholiken können Aufnahme finden. Leute, welche mit der oben erwähnten Excursion [Exkursion] kamen, boten P. Prior $500 für einen Bauplatz, aber er gab ihn nicht. Wir wollen keine fremden Elemente hier, die Colonie [Kolonie] ist einig einer hilft den andern und dies harmonische Band wäre zerrissen, wenn anders Gläubige hierher kämen. Bereits hat Marienfeld Apotheke, Post, Telegraph, Kleider- Schuh- Eisen- und Grocerie-Store, ein Saloon und Restaurant sind im Bau begriffen und andere Geschäfte werden bald folgen. In kurzer Zeit wird eine Dampfmahlmühle hier errichtet. Kirche und Schule sind bereits zu klein und werden neue gebaut. Letztere soll von Schwestern geleitet werden. Im Herbst wird Marienfeld wohl County Sitz, ein Priester Seminar wird eröffnet und von einem Arzte aus dem Osten eine Heilanstalt für Lungenkranke gegründet. Alles dies wird noch vor Winter in Erfüllung gehen. Die Stadt macht mit ihren netten „Häusern“ einen angenehmen Eindruck. Alle Straßen sind schon ausgelegt und füllen sich ziemlich rasch mit Anwohnern. Zwei Jahre sind es her, daß[ss] an der Stelle, wo Marienfeld steht, noch die Erde erdrönte [erdröhnte] unter den Hufen wilder Pferde oder wilder Büffel, heute ist eine deutsche Kolonie dort voll glücklicher und hoffnungsreicher Deutschen. Von je her haben die Klöster in der Kultur und Wissenschaft Großes geleistet, auch wir, die wir in Marienfeld sind, haben unsere neue Heimath [Heimat] dem Segen Gottes bei unserm Unternehmen und dessen schöne Erfolge einem Kloster (den Karmelitern) zu verdanken. Schon das Emporblühen der Stadt ist ein klarer Beweis, daß[ss] die Farmer hier Sachen ziehen, denn wo die Farmer verhungern, wie unser Jos. Mihlenbauer sagt, da kann keine Stadt stehen, da sie ja grade von den Farmern hauptsächlich lebt.&#13;
Ueber [Über] das Wachsthum [Wachstum] habe ich bereits weiter oben gesprochen, und will jetzt noch des Bodens und der wirklich bestehenden Uebelstände hier in Marienfeld gedenken!&#13;
[Schluß[ss] folgt.]&#13;
&#13;
 &#13;
&#13;
Da schreien die prohiblikanischen Organe immer über Schandthaten [Schandtaten] im Süden, nun aber höre man, was durch die Bevölkerung von Upton, Iowa, vorige Woche verübt wurde, und was der in Burlington, Ia. erscheinenden „Hawk Eye“ von dort mitgetheilt [mitgeteilt] wird:&#13;
„Zu Upton, indem an Missouri grenzenden County Van Buren, hielt ein Deutscher seit längerer Zeit einen Saloon. Im Angesichte des 4ten Juli, mit seinem Prohibitionsgesetze, erachtete er es indeß[ss] für rathsamer [ratsamer] nach dem missourischen Upton in Scotland County überzusiedeln. Hier errichtete er eine neue Wirthschaft [Wirtschaft] und versicherte Jeden [jedem], der es hören wollte, daß[ss] er nicht von der Stelle weichen, sondern von derselben aus auch seine alte Kunden bedienen werde. &#13;
Dies scheint die Prohibitionisten von Van Buren County wüthend [wütend] gemacht zu haben. Die rotteten sich zusammen, zogen in Begleitung zahlreicher Weiber über die Staatsgrenze und demolirten [demolierten] die ihnen verhaßte [verhasste] Wirthschaft [Wirtschaft]. Als die Utensilien herausgerissen waren und der Inhaber sich geflüchtet hatte, wurde das halbleere Gebäude angesteckt.“&#13;
Das ist ja recht schön! Muss da nicht jeder Bürger von Iowa erröthen [erröten] ob solcher Schandthat [Schandtat]? Aber nein, die Prohibitionisten haben längst alle Scham verloren! Wir sollte doch denken, daß[ss] jeder Wirth [Wirt] das Recht hat seinen Saluhn [Saloon] offen zu halten. Muß[ss] übrigens eine nette Gegend sein, das Van Buren County. Man kann übrigens sehen wie die Prohibitionisten es machen, wo immer sie die Mehrheit haben. Ferner ersieht man daraus, daß[ss] sie eine Horde Barbaren sind gleich den mordbrennerischen Apachen, Indianern, Avaren, auf Zivilisation also gar keinen Anspruch machen können.&#13;
&#13;
&#13;
Die republikanischen Zeitungen zeigen, wenn von Whiskey die Rede ist, immer auf die demokratische Partei, und stellen sie als die Whiskey Partei hin. Sonderbar! Die Statistischen Berichte weisen nach, daß[ss] gerade in den strammsten republikanischen Staaten der meiste Whisky „gesoffen“ wird.&#13;
&#13;
&#13;
&#13;
Vice-Gouverneur Manning wird im 9. congressionellen Distrikt von Iowa als Candidat [Kandidat] für das National-Abgeordnetenhaus vorgeschlagen. Weßhalb [Weshalb] ist er denn nicht im 11. Distrikt geblieben? Oder war ihm etwa ein wenig bange geworden vor Carroll Co. u. seinem (Maning’s) „Record“? In Carroll Co. wo er ja seit Jahren wohnte und allgemein bekannt ist, kann er nicht einmal das Votum seiner eigenen Partei auf sich vereinigen.&#13;
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              <text>Correspondence.&#13;
[Continued]&#13;
&#13;
Before I go into more detail, I want to make a short comment for Jos. Mihlenbauer, which is to show how well one is informed here. Even though there is nothing about this in his reports, it is from him. He claims that there was an excursion here recently, but they left totally demoralized. That is not true. The people came, looked and went to Midland, 20 miles from here where just one single section house is standing. There, a city is to be founded. ‘You pay $350 for lots there. The people were poor, but not so discouraged – or all fools. Well, how is that, Jos. M.? I am curious about your answer. Marienfeld’s future is rock-solid. The city is growing consistently and a building site costs $50 already. The city would be considerably larger, but only German Catholics can live there. People, who came with the before mentioned excursion, offered P. Prior $500 for a single building site, but he did not. We do not want any strangers here, the colony is united, and each one helps the other und this harmonious bond would be disrupted if people of another faith were to live here. Marienfeld already has a pharmacy, a post office, a telegraph, a clothes, a shoe, a hardware and a grocery store, a saloon and a restaurant are under construction and other shops will soon follow. In a short time, a steam grinding mill will be constructed. The church and the school are too small already and are being rebuilt. The latter is to be directed by nuns. In the fall, Marienfeld will probably become county seat, a seminary for priests will be opened and a hospital for lung diseases will be opened as well by a doctor from the east. Everything will come true before this winter. The city makes a pleasant impression with its nice ‚houses‘. All streets are already laid out and fill up quite quickly with inhabitants. Two years ago when the earth where Marienfeld is standing now was still drumming with the hoofs of wild horses or wild buffaloes; a German colony is there today, full of happy and hopeful Germans. For a long time, monasteries have accomplished great things in culture and science, and we as well who live in Marienfeld owe our new home and God’s blessing for our enterprise and its successes to a monastery (the Carmelites). The flourishing of the town is a clear proof that the farmers grow things here, for where the farmers are starving, as our Jos. Mihlenbauer pretends, there can be no city because it lives mainly from the farmers living. &#13;
I have already spoken about the development before, and now I want to commemorate the soil and the really existing problems here in Marienfeld. &#13;
[Conclusion will follow.]&#13;
&#13;
&#13;
The prohiblican organs are always screaming about crimes in the south, but now you hear what the community members of Upton, Iowa did last week and what the “Hawk Eye”, appearing in Burlington, Ia., is reporting:&#13;
‘In Upton, which is adjoining to the county Van Buren in Missouri, a German had been running a saloon for a long time. In view of July 4th, with its Prohibition Act, he thought it advisable to move to Upton in Scotland County, Missouri. He built a new saloon and promised everyone who wanted to hear it that he would not surrender and would serve his old customers from his new saloon. This seemed to make the prohibitionists of Van Buren County angry. They gathered together, accompanied by many hags they moved across the state border and demolished the hated saloon. As soon as all implements had been torn out and the owner had escaped, the half-empty building was set on fire.’&#13;
That is very nice! Must not every citizen of Iowa blush because of a crime like this? Hell no, every prohibitionists have long since lost their sense of shame. We should remind ourselves that every landlord has the right to keep his saloon open. It must be a nice area, this Van Buren County. You can see the way the prohibitionists are doing it, wherever they have the majority. Furthermore, you can see that they are a horde of barbarians like the murderous Apaches, Indians and Avars; so they cannot make any claim to civilization. &#13;
&#13;
The Republican newspapers always point to the Democratic Party whenever whiskey is the topic and set it up as the whiskey party. Strange! Statistical reports show that especially in the Republican states most whiskey is being consumed. &#13;
Governor Manning is suggested as a candidate for the national House of Representatives in the 9th Congressional District of Iowa. Why did he not stay in the 11th district? Or was he a bit afraid of Carroll Co. and its (Manning’s) “Record”?. In Carroll Co., where he has been living for years and is well known, he cannot even collate the votes of his own party.&#13;
&#13;
[no translation of final paragraph of the original]&#13;
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              <text>Carroll und Umgegend&#13;
____________&#13;
&#13;
- Man hüte sich am nächsten Dienstag vor Taschendieben.&#13;
&#13;
- Sonntag gingen die Kinder der hiesigen katholischen Gemeinde zur ersten hl. Communion [Kommunion].&#13;
&#13;
- Heute tritt das Prohibitions-Gesetz in Kraft. Durst wird indessen wohl Niemand leiden.&#13;
&#13;
- August Böhme wird als Meister der Schönschreibekunst angesehen und ist es auch thatsächlich [tatsächlich].&#13;
&#13;
- Der Buttermacher von Mt. Carmel, Herr Miller, reiste am Dienstag in seine Heimath [Heimat] in Illinois ab.&#13;
&#13;
- Herr P. M. Guthrie, Delegat für die demokratische National-Convention [Konvention], begibt sich am Sonntag nach Chicago.&#13;
&#13;
- Frau Jacob Berger aus Waterloo hielt sich mehrere Wochen in der Familie des Herrn Peter Berger besuchsweise auf. &#13;
&#13;
- Und bei „die Hitze“ soll man kein kühlendes, erquickendes und labendes Bier mehr trinken! Es ist zum Haare ausraufen! &#13;
&#13;
- Unser Carroll Musikcorps begab sich am Dienstag Morgen nach Danbury, um bei der dortigen Ackerbau-Ausstellung aufzuspielen.&#13;
&#13;
- Die Mutter von John Loebl dahier kam letzte Woche von Milwaukee hier an, um sich bleibend bei ihrem Sohne aufzuhalten. &#13;
&#13;
- Viele Carroll County Demokraten werden sich nach Chicago begeben, um der demokratischen National-Convention [Konvention] beizuwohnen.&#13;
&#13;
- Der Reinertrag des katholischen Picnic’s am Dienstag voriger Woche ist $302. Das Geld wird zum Besten der Schule verwendet. &#13;
&#13;
- Herr Loch von Breda war am letzten Samstag in der Stadt um Tickets für eine am 8. Juli auszuloosende [auszulosende] Jagdflinte zu verkaufen.&#13;
&#13;
- Bei Henry Dopheide jr. In Roselle Tp., fand am Samstag die Einweihung des neuen Hauses statt, bei der es sehr gemüthlich [gemütlich] herging.&#13;
&#13;
- Am Sonntag wurde in Mt. Carmel das –jährige Söhnchen von H. Billerbeck begraben. Es war an Cholera-Infantum gestorben. Bedauern! &#13;
&#13;
- Die am Dienstag abgehaltene Abstimmung, ob Carroll Wasserwerke im Werthe [Werte] von $10,000 erhalten solle, wurde mit einer Mehrheit von 45 Stimmen durchgesetzt.&#13;
&#13;
- Sonntag starb zu Mt. Carmel das einzige Söhnchen des Herrn F. W. Krause an Cholera-Infantum. Das Begräbnis fand am Montag statt. Wir condoliren [kondolieren]!&#13;
&#13;
- Die Eiscream- und Erdbeerenpartie der Damen der Episcopalen Gemeinde am letzten Freitag in Stanton’s Garten dahier, war wohl besucht und ergab einen Reinertrag von $15.&#13;
&#13;
- Gegen schmutzige, niederträchtige und schleichende Angeber der Prohiblikaner hilft nur ein Mittel, nämlich: „Stäupen,“ damit sie genug bekommen von ihrer eigenen Medizin.&#13;
&#13;
- Samstag Morgen wurde die Familie von Frank Pape, 4 Meilen nördlich der Stadt wohnhaft, durch die Ankunft eines tüchtigen Knaben erfreut. Mutter und Kind wohl. Wünschen Glück!&#13;
&#13;
- Vorige Woche Dienstag wurden in Hillsdale für’s Leben verbunden Ludwig Hitzlsperger und Elisabeth Weiners. Beide aus Pleasant Valley Township. Wünschen dem jungen Paare Glück und Segen auf ihrem Lebenswege. &#13;
&#13;
- Gerh. Brüggemann von Mt. Carmel besuchte uns diese Woche und klagte, daß [dass] er bald nicht mehr athmen [atmen] könne. Dies wird nach dem Vierten jedenfalls besser werden. Denn wie es uns vorkommt, leidet er jetzt etwas an der Fettsucht.&#13;
&#13;
- Der erste Angeber wird untergetunkt oder muß [muss] baumeln. Ein freies Volk braucht keine Spione und Angeber. Die Republikaner haben das Prohibitionsgesetz gemacht, und es ist ihre Sache, es auch durchzuführen, wenn sie können.&#13;
&#13;
- Vorige Woche Donnerstag Abend kamen zwei lange Züge mit Emigranten durch Carroll auf ihrem Wege westwärts. Es waren meisten Norweger, &#13;
Schweden und Dänen. Doch befanden sich auch Engländer darunter.&#13;
&#13;
- Ehe die nächste Nummer des „Demokrat“ herauskommt, wird die demokratische Convention [Konvention] in Chicago entschieden haben, wer die demokratischen Bannerträger in diesem Präsidentenwahlkampf sind. Hoffentlich wird Gouverneur Cleveland von New York als Präsidentschaftscandidat [-kandidat] aufgestellt werden.&#13;
&#13;
- Aus Uebersehen [Übersehen] wurde letzte Woche Herr Peter Berger nicht genannt, als einer jener Leute, welche sich so verdient gemacht hatten bei dem katholischen Picnic. Ebenso wurde Frl. Mary Knieplen, Schwägerinn [Schwägerin] des Hrn. Chas. Ludwig, von der populären Firma Gebrüder Ludwig, vergessen, und bitten wir deshalb um Entschuldigung.&#13;
&#13;
- Die Firma Kohn &amp; Adler in Rock Island, Ill., ersucht uns unsere Leser davon zu benachrichtigen, daß [dass] die Jenen, welche ihr ihre Namen und Addressen [Adressen] einsenden, eine vollständige Copie [Kopie] der Iowa Prohibitions-Gesetze nebst sonstigen interessanten Notizen zuschicken wird. Die Firma Kohn &amp; Adler ist ein Großhandlungshaus in Spirituosen.&#13;
&#13;
- Sprachen wir da vor einigen Tagen mit mehreren Republikaner über den Prohibitionisten und den Knownothing Blaine. Einer dieser Republikaner meinte dann, daß [dass] verschiedene hochgestellte Demokraten in Carroll gesagt hätten, sie würden für Blaine stimmen. Auf unsere Frage, wer dann diese hochgestellten Demokraten seien, konnten sie natürlich keine Antwort geben, da dies nur eine Aussage war, um Leichtgläubige zu fangen.&#13;
&#13;
- John W. Guthrie, Sohn von P. M. Guthrie, kehrte von Notre Dame in Indiana zurück, um sich während der zweimonatlichen Freien [Ferien] von seinen anstrengenden Studien zu erholen. Er befleißigte sich insbesondere die deutsche Sprache gründlich zu erlernen. Wie gewöhnlich, erhielt er auch in diesem Jahre mehrere Preise als Auszeichnung für die besten Studien.&#13;
&#13;
- Ein Feuer zerstörte in der Sonntag Nacht das Storegebäude und den Waarenvorrath [Warenvorrat] von Gebrüder Swender in Maple River Junction. Das Feuer wurde um etwa 1 Uhr Nachts entdeckt. Die Eigenthümer [Eigentümer] waren zur Zeit, als das Feuer stattfand, in Carroll und hatten keine Ahnung, daß [dass] ihr Eigenthum [Eigentum] ein Raub des Feuerdämons geworden.&#13;
&#13;
- Einen guten Rath [Rat] möchten wir Frauen und Mädchen geben. Wenn sie sich nämlich Geheimnisse zu verrathen [verraten] haben, besonders wenn diese noch etwas zarter Natur sind, so sollten sie sich nicht grade unter die Treppe stellen, welche zur [zum] „Demokrat“ Office führt. Obgleich das vorige Woche stattgefundene Gespräch nicht für unsere Ohren bestimmt war, so ist das Geheimniß [Geheimnis], welches da verhandelt wurde, dennoch gut aufgehoben. Wir verrathen [verraten] nichts.&#13;
&#13;
- Also nächsten Dienstag ist Circustag [Zirkustag]. Da aber jeder Circus [Zirkus] stets eine Anzahl von allerlei Schwindlern im Gefolge hat, so machen wir unsere Leser, welche an diesem Tage zur Stadt kommen, um den „Elephanten“ zu sehen, besonders darauf aufmerksam, ihre Geldtaschen vor Taschendieben zu bewahren, denn deren gibt’s immer wo sich eine nach tausenden zählende Menschenmenge versammelt und sich drängt. Jeder sollte, wenn er sein Ticket kauft, die nötige „change“ haben, damit er nicht viel Geld zeigt.&#13;
&#13;
- Der Carroll Blaine und Logan Club ist bereits selig entschlafen. Die Begeisterung, die man künstlich zu erwecken suchte unter der hiesigen Bevölkerung, konnte nicht erreicht werden trotz aller krampfhaften Versuche, und da die Herren, welche diesen Club in’s Leben riefen, selbst nicht in die Tasche greifen wollten, um Geldmittel für den Club zu bekommen, so scheiterte das ganze Unternehmen. Und wie hier in Carroll, so geht es in vielen andern Orten. </text>
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              <text>Carroll and the surrounding region&#13;
&#13;
____________________________&#13;
&#13;
- Watch out for pickpockets next Tuesday.&#13;
&#13;
- On Sunday, the children of the local Catholic congregation went to their first communion.&#13;
&#13;
- The Prohibition Act comes into effect today. However, no one will suffer from thirst.&#13;
&#13;
- August Böhme is regarded a master of calligraphy and indeed, he really is.&#13;
&#13;
- The butter churner of Mt. Carmel, Mr. Miller, left for his home in Illinois on Tuesday.&#13;
&#13;
- Mr. P. M. Guthrie, delegate for the Democratic National Convention, is travelling to Chicago on Sunday.&#13;
&#13;
- Mrs. Jacobsberger of Waterloo stayed for several weeks in the family of Mr. Petersberger as a visitor.&#13;
&#13;
- And in "the heat" we should not drink a cooling, revitalizing, refreshing beer. This is insane!&#13;
&#13;
- Our Carroll Music Corps went to Danbury on Tuesday morning to play at the local farming exhibition. &#13;
&#13;
- The mother of John Loebl arrived here last week from Milwaukee to stay with her son for good. &#13;
&#13;
- Many Carroll County Democrats are going to Chicago to the Democratic National Convention.&#13;
&#13;
- The net revenue of the Catholic picnic on Tuesday last week is $302. The money will be used to improve the school.&#13;
&#13;
- Mr. Loch of Breda was in the city last Saturday to sell tickets for a shotgun that will be raffled on July 8th.&#13;
&#13;
- At Henry Dopheide Jr.’s, in Roselle Tp., the inauguration of the new house took place, which was very sociable.&#13;
&#13;
- On Sunday, the year-old son of H. Billerbeck was buried in Mt. Carmel. It died of cholera. Our condolences!&#13;
&#13;
- The vote, held on Tuesday, on whether Carroll should construct waterworks in value of $10,000 was passed by a majority of 45 votes&#13;
&#13;
- In Mt. Carmel, the only son of Mr. F. W. Krause died on Sunday of cholera. The funeral took place on Monday. We offer our sympathies!&#13;
&#13;
- The ice cream and strawberry party of the ladies of the Episcopal congregation last Friday in Stanton's Garden was well attended and had a net revenue of $15.&#13;
&#13;
- Against filthy, debased, and creeping braggards of the Prohiblicans only one means helps: 'To flog' so that they get enough of their own medicine.&#13;
&#13;
- On Saturday morning, the family of Frank Pape, residing four miles north of town, was delighted by the arrival of a healthy boy. Mother and child are well. Best of luck!&#13;
&#13;
- On Tuesday last week, in Hillsdale, Ludwig Hitzlsperger and Elsiabeth Weiners were married. Both from Pleasant Valley Township. We wish the young couple happiness and blessing on their way through life.&#13;
&#13;
- Gerh. Brüggemann of Mt. Carmel visited us this week and complained that he would be soon be unable to breathe. This will be better after the Fourth. Because, as it seems to us, he is suffering from adiposity.&#13;
&#13;
- The first poser will be subpoenaed or has to dangle. A free nation does not need spies or posers. The Republicans have made the Prohibition Act, and it is their business to have it enacted if they can.&#13;
&#13;
- Thursday evening last week, two long trains with emigrants came through Carroll on their way westward. They were mostly Norwegians, Swedes and Danes. But there were also Englishmen among them.&#13;
&#13;
- Before the next edition of the 'Democrat' appears the Democratic Convention in Chicago will have decided who will be the Democratic standard bearer in this presidential election. Hopefully, Governor Cleveland from New York will be nominated as presidential candidate.&#13;
&#13;
- Mr. Peter Berger was not mentioned last week by accident as one of those people who had done so much at the Catholic Picnic. We also forgot Miss Mary Knieplen, sister-in-law of Mr. Chas. Ludwig from the popular company 'Gebrüder Ludwig', for which we apologize.&#13;
&#13;
- The company 'Kohn &amp; Adler' in Rock Island, III., asked us to inform our readers that the people who send their names and addresses to us will get a complete copy of the Iowa Prohibition Law and other interesting notes. Kohn &amp; Adler is a wholesaler in spirits.&#13;
&#13;
- We spoke some days ago with several Republicans about the prohibitionists and the Know-Nothing Blaine. One of these Republicans then held that several high-ranking Democrats in Carroll said that they would vote for Blaine. When we asked them who these high-ranking Democrats were, they were, of course, unable to answer because it was just a statement to catch the gullible.&#13;
- John W. Guthrie, son of P. M. Guthrie, returned from Notre Dame in Indiana to recover from his strenuous studies during the two-month vacation. He was especially zealous to learn the German language thoroughly. As usual, he received several prizes this year for the best studies.&#13;
&#13;
- A fire destroyed the department store and the inventory of Swender brothers in Maple River Junction on Sunday night. The fire was discovered at about 1am. The owners were in Carroll at the time of the fire and had no idea that their property had fallen prey to the fire demon.&#13;
&#13;
- We want to give good advice to women and girls. If they have to reveal secrets to each other, especially if these are still a little delicate in nature, they should not stand under the staircase that is leading to the 'Democrat’s' office. Although the conversation which took place last week was not intended for our ears, the secret that has been negotiated is nevertheless well preserved. We won't tell anything.&#13;
&#13;
- So, next Tuesday is circus day. But since every circus always has a number of all kinds of swindlers, we alert our readers who will be coming to town on this day to see the 'elephant' to protect their purses from the pickpockets, since they are everywhere where you can find a big crowd of people pushing and pressing. Everyone should have the necessary "change" when he buys his ticket, so he does not show much money.&#13;
&#13;
- The Carroll Blaine and Logan Club has already gently departed. The enthusiasm, which was sought artificially among the local population, could not be found despite all the convulsive attempts, and since the gentlemen who created this club did not want to invest their own money to get money for the club, the whole enterprise failed. And like here in Carroll, so it is in many other places. Where first the nomination of Blaine and Logan was greeted with joy, suddenly a conspicuous cool came along. All the Republicans, who really mean honestly, are suddenly struck by the fact that this ticket is not the right one, and the best proof for this is the fact that 45 daily Republican newspapers have already declared against the Republican presidential candidates. The local, gently departed Blaine and Logan Club we wish eternal rest.&#13;
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                  <text>This collection of primary sources will eventually contain transliterations and translations of four books currently available in their digitized original editions on the &lt;a href="https://diyhistory.lib.uiowa.edu/collections/show/23"&gt;DIYHistory website&lt;/a&gt; of the University of Iowa Libraries:&lt;br /&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;Joseph Eiboeck, &lt;em&gt;Die Geschichte der Deutschen von Iowa und deren Errungenschaften&lt;/em&gt; (1900)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;August P. Richter, &lt;i&gt;Geschichte der Stadt Davenport und des County Scott&lt;/i&gt; (1917)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;em&gt;Iowa, die Heimat für Einwanderer&lt;/em&gt; (1870 edition)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;em&gt;Iowa, die Heimat für Einwanderer&lt;/em&gt; (revised 1873 edition)&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
Transliterations and translations of select chapters from Eiboeck's &lt;em&gt;Die Deutschen von Iowa&lt;/em&gt; are currently available as an Omeka "exhibit": &lt;a href="http://germansiniowa.lib.uiowa.edu/exhibits/show/eiboeck"&gt;http://germansiniowa.lib.uiowa.edu/exhibits/show/eiboeck&lt;/a&gt;</text>
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              <text>&#13;
Denjenigen meiner getreuen und von mir hochgeschätzten Gönner seit meinem 41- jährigen Wirken als Redakteur und Herausgeber von Zeitungen in Iowa, und besonders denjenigen Deutschen, welche mir während der jüngst verflossenen 27 Jahre mit Rath und That an die Hand gingen in meinen Bestrebungen ein deutsches Blatt in der Staatshauptstadt von Iowa zu erhalten, und zugleich bei der Hebung deutscher Gesinnungen und deutscher Interessen sowie im Kampfe für die unveräußerlichen individuellen Rechte der Bürger mithalfen und mitstritten, widme ich dieses Buch als ein Zeichen meiner tiefen Anerkennung und meines innigsten Dankes.&#13;
Der Verfasser, Joseph Eiboeck&#13;
&#13;
Des Moines, Iowa, 1900.&#13;
 &#13;
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              <text>Dedication&#13;
&#13;
To those of my true and esteemed patrons of my 41 years as editor and publisher of newspapers in Iowa, and especially to those Germans, who helped me during the last&#13;
27 years with words and deeds in my aspirations to preserve a German newspaper in the capital of Iowa and at the same time to enhance German feelings and interests as well as in the struggle for the citizens’ inalienable individual rights, I dedicate this book as a sign of my deep tribute and utmost gratitude.&#13;
&#13;
&#13;
&#13;
&#13;
&#13;
&#13;
&#13;
&#13;
The author Joseph Eiboeck&#13;
&#13;
&#13;
Des Moines, Iowa, 1900.&#13;
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                <text>Joseph Eiboeck, &lt;em&gt;Die Deutschen von Iowa&lt;/em&gt;: Dedication</text>
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              <text>Die allgemeine Geschichte des Staates Iowa ist schon wiederholt geschrieben und veröffentlicht worden, und von befähigten Federn, aber noch nie in deutscher Sprache, und obwohl die Deutschen zur Zeit der  Gründung und der ersten Entwicklung des Staates nicht so zahlreich auf dem jungfräulichen Boden unseres so reich mit Hilfsquellen gesegneten Iowa ansässig waren, wie ihre angloamerikanischen Mitbürger, so gab es doch viele deutsche Pioniere, die nach dem neuen Lande kamen, deren Erlebnisse, Abenteuer und Kultur-Bestrebungen ebenso wichtig, interessant und bedeutungsvoll sind, wie die ihrer Kameraden in den Urwäldern und auf den wilden Prairien [Prärien]; dennoch finden wir in den Werken der englischen Historiker fast keine Erwähnung von deutschen Männern, deutschen Vereinen, deutschen Unternehmungen und deutschen Errungenschaften, als ob nie Seutsche an unseren Gestaden niedergelassen hätten und nur Leute mit englischen Namen den Staat zu dem gemacht, was er heute in seiner Größe und Herrlichkeit geworden ist. Es ist die Aufgabe dieses Werkes deshalb, nicht nur die Geschichte des Staates in unserer lieben und herrlichen Muttersprache zu bringen, sondern auch das Trachten und Wirken der deutschen Pioniere und deren Nachkommen zu schildern deren Entbehrungen und Strapazen wie sie nur in einem neuen unentwickelten Lande erlebt werden können., und zugleich, welchen Theil [Teil] die Deutsch-Amerikaner an dem Aufbau und der Entwicklung des Staates nahmen, damit unseren Kindern und Kindes-Kindern nicht verloren geht (wovon Vieles heute schon nur mehr Tradition ist), was die Deutschen für dieses Land gethan [getan]haben auf dem Gebiete des Ackerbaues, der Industrie in den gelehrten Ständen, was sie für die geistige Entwicklung der heranwachsenden Jugend, was sie in der Presse, auf der Rednerbühne und in den Hallen der Gesetzgebung errungen haben, was die edle Musik geleistet, was in der That [Tat] der deutsche Dorfschulmeister hier vollbracht hat und welche Ehrenposten Deutsch-Amerikaner unter ihren Mitbürgern eingenommen haben. Auch schildert es die heroischen Thaten [Taten] unserer Landsleute auf den Schlachtfeldern für die Erhaltung der Union und soll es unseren Kindern als Andenken für immer werden, an deren Tapferkeit und Patriotismus für ihr adoptirtes [adoptiertes] Vaterland.&#13;
 Dabei beschreibt das Buch verschiedene Städte und Ortschaften und bringt zugleich Skizzen der deutschen Vereine, Kirchen, Schulen, Logen u.s.w.Die Berichte über die Letzteren sind nicht so vollständig, wie wohl erwünscht, der Fehler liegt aber bei denjenigen Pfarrern und Vereinsbeamten, die unsern wiederholten Anfragen und Bitten keine, oder nur theilweise [teilweise] Beantwortung schenkten. Manche mögen sich darüber aufhalten, daß [dass] ihr Ort und ihre Namen in dem Buche nicht verzeichnet und ausführlich geschildert wurden; wenn man aber bedenkt, daß [dass] in einem Buche unmöglich die Namen von 100 000 erwachsenen Deutschen des Staates aufgezählt, geschweige deren Träger beschrieben werden können, so wird man zur Einsicht kommen, daß [dass] dieses eine  Unmöglichkeit ist, hauptsächlich in einem Buche, für welches der Herausgeber nur $ 2.50 bekommt, wo noch nie in Iowa für ein derartiges Werk weniger als $5.00 und auch so hoch wie $ 12 00 und $ 15 00 bezahlt werden mussten. Dann muß [muss] auch nicht vergessen werden, daß [dass] wir uns auf die Counties und die Ortschaften beschränken wollten, in welchen die Deutschen sich in namhafter Anzahl    niedergelassen haben. Das Buch ist ein Geschichtsbuch des Staates, aber hauptsächlich ein Geschichtsbuch der Deutschen von Iowa.&#13;
 Daß [Dass] das Werk, das erste seines Gleichen in Iowa, wohl Mängel besitzt, kann kaum anders erwartet werden,   denn es ist ja menschlich zu irren, dennoch versichere ich den geneigten Leser, daß [dass] der Verfasser sich keine geringe Mühe gegeben hat, den Deutschen von Iowa ein deutsches Buch ihrer Geschichte zu liefern, das ihnen, beseelt von der Liebe zum Deutschthum, ein nicht unschätzbares Souvenir sein mag. In der Hoffnung, daß [dass] mein Werk eine günstige Aufnahme finden möge, und um eine nicht zu strenge Kritik bittend, zeichnet,&#13;
Achtungsvoll, &#13;
Der Verfasser.&#13;
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              <text>The general history of the state of Iowa has been repeatedly written and published, by competent penmanship, but never in the German language and even though the Germans were not as numerous, at the time of the state’s foundation and first development, on  the virgin land of our Iowa , so blessed with natural resources, as their Anglo-American fellow citizens, there were many German pioneers who came to the new land whose experiences, adventures and cultural efforts are as important, interesting and meaningful as those of their fellows in the virgin forests and on the wild plains; yet we find almost no reference to German men, German clubs, German undertakings and German achievements in the works of English historians, as if no Germans had settled on our shores and only people with English names made the state as great and glorious as it is today. That is why the task of this book is, not only to convey the state’s history in our lovely and wonderful mother tongue, but also to portray the German pioneers and their descendants strivings – their deprivations and trials which can  only be experienced in a new and non-developed  country, and, at the same time, which part the German Americans took in the state’s formation and development so that our children and children's children will not forget what the Germans did for their country (of which much is only tradition today) in the areas of farming, industry and the academic professions, what and they did for the adolescent youth’s intellectual development, what they achieved in the press, on the rostrums and in the legislative halls, what they achieved in noble music, what the German village schoolmaster achieved here, and which honorary offices, German Americans earned among their fellow citizens. It also describes our fellow countrymen’s heroic deeds on the battlefields for the preservation of the Union and is to remind our children forever of their bravery and patriotism to their adopted fatherland.In the process, the book describes different cities and small towns and at the same time sketches German clubs, churches, schools, lodges, etc. &#13;
The reports about the latter are not as complete as desirable, but it is the pastors’ and club officials’ fault, who did not or only partially answer our repeated questions and requests.Some might resent that their place and their names are not recorded and explained in detail in the book; but if one considers that it is impossible to list, let alone describe the names of 100,000 adult Germans in the state, one will realize that it is impossible, especially in one book, for which the editor only gets $2.50 whereas in Iowa one never had to pay less than $5.00 or even $12.00 and $15.00 for such a book.One must also not forget that we&#13;
wanted to limit ourselves to counties and small towns in which a great many Germans settled. The book is a history book of the state but mainly a history book of the Germans of Iowa.&#13;
That this work, which is the first of its kind in&#13;
Iowa, has some defects will be expected because it is human to err, I assure the interested reader, however, that the author took no mean pains to provide the Germans in Iowa with a German book of their history, which, impressed by the love for Deutschthum, might serve as an invaluable souvenir. Hoping that my work may find a favorable reception, and asking for not too severe criticism, signed,&#13;
&#13;
Respectfully,&#13;
The Author</text>
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                  <text>This collection of primary sources will eventually contain transliterations and translations of four books currently available in their digitized original editions on the &lt;a href="https://diyhistory.lib.uiowa.edu/collections/show/23"&gt;DIYHistory website&lt;/a&gt; of the University of Iowa Libraries:&lt;br /&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;Joseph Eiboeck, &lt;em&gt;Die Geschichte der Deutschen von Iowa und deren Errungenschaften&lt;/em&gt; (1900)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;August P. Richter, &lt;i&gt;Geschichte der Stadt Davenport und des County Scott&lt;/i&gt; (1917)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;em&gt;Iowa, die Heimat für Einwanderer&lt;/em&gt; (1870 edition)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;em&gt;Iowa, die Heimat für Einwanderer&lt;/em&gt; (revised 1873 edition)&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
Transliterations and translations of select chapters from Eiboeck's &lt;em&gt;Die Deutschen von Iowa&lt;/em&gt; are currently available as an Omeka "exhibit": &lt;a href="http://germansiniowa.lib.uiowa.edu/exhibits/show/eiboeck"&gt;http://germansiniowa.lib.uiowa.edu/exhibits/show/eiboeck&lt;/a&gt;</text>
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              <text>                     [Seite 11] Erstes Kapitel&#13;
Die Entstehung des Staates Iowa und dessen Geschichte&#13;
&#13;
&#13;
Der Staat Iowa steht auf keinem klassisch- historischen Boden, wie die Länder in Europa, aber dennoch erstreckt sich dessen bekunde Geschichte über mehr als zwei Jahrhunderte. An den anmutigen, von Bergen begrenzten Ufern des Mississippi- und des Missouri-Flusses ist fast eine jede Bergspitze, jedes Thal und fast jedes Bächlein, wie so viele Bücher, welche die Ereignisse der Vergangenheit offenbaren. Wir haben hier keine Denkmäler aus den Ritterzeiten, keine stolzen Burgen, die sich in unsern herrlichen Flüssen abspiegeln. Der Rhein unseres adoptierten Vaterlandes, der Mississippi, spricht zu uns über andere Menschengeschlechter und über andere Zeiträume und – wenn die Erdkundigen Recht 20 haben – von höherem Alter. Die Felsenwände, welche sich in mächtiger Höhe an den beiden Ufern des oberen Mississippi- Flusses erheben, können von kühnen und herrlichen Taten erzählen. Auf unseren Prärien wurden von den Urbewohnern mächtige Schlachten geliefert, und es waren die Wälder und Bergschluchten unserer neuen Heimat Zeugen von ungefähr ebenso großen Heldentaten, wie irgend in der Weltgeschichte verzeichnet worden sind.&#13;
Diese Schlachten wurden von den Rothmännern des Urwaldes und der Prärie geschlagen, von Wilden, gerade wie es einst von unseren Ahnen in den Urwäldern am Rhein geschah; jedoch mit dem Unterschied, dass Letztere ein kulturfähiges Volk waren, während die ursprünglichen Bewohner der neuen Welt sich schwer und dann auch nur in einzelnen Fällen der Zivilisation unterworfen und sich fortschrittlich gezeigt haben.&#13;
&#13;
[Seite 12]&#13;
&#13;
Ihre Geschichte ist aber interessant und belehrend. Die Geschichte von Iowa ist wesentlich die 15 Geschichte des ganzen Nordwestens von Amerika. Unvollständig in der Tat wäre die Erzählung, welche die Anfangsereignisse nicht berichtete, welche die ersten Forscher und Abenteurer nach diesem Lande brachten und es ist nicht nur das Prärogativ, sondern die Pflicht des Geschichtsschreibers, die einzelnen Ursachen zu notieren, welche zu der Besiedelung des Staates führten, den er zu beschreiben beabsichtigt und, indem er die Pflicht erfüllt, wird er gezwungen, wenigstens einen Teil der Geschichte der Nachbarstaaten zu bringen, insoweit dieselbe mit der Geschichte unseres Staates verknüpft ist. Obwohl die wirkliche Besiedlung von Iowa erst vor 67 Jahren begann, so wir es den Leser sicherlich interessieren, die ersten Ereignisse in dem damaligen Nordwest-Territorium, von welchem Iowa ein Teil ist, zu verfolgen.&#13;
Beinahe gleichzeitig mit der Landung der aus England wegen ihrer Religion vertriebenen Pilgrim-Väter, der sogenannten Puritaner, lenkten die Monarchen des alten Welttheils ihre Aufmerksamkeit auf diese unerforschten Regionen. Schon in 1636 fanden Ansiedlungen von Kanadiern und Franzosen am Huron-See statt, und drei Jahre später kam der furchtlose Forscher Jean Nicollet, der schon in 1631 nach Kanada gekommen war und sich die Algonquin Indianer-Sprache angeeignet hatte, nach Green Bay in dem heutigen Staate Wisconsin. Es war derselbe unzweifelhaft der erste Weiße, der so weit im Westen vorgedrungen war. Pater 20 Vimont, welcher die Reise dieses Forschers un4d5 besonders dessen Fahrt den Fox-Fluss hinauf beschreibt, sagt, wenn er drei Tage länger auf einem großen Fluss (damit meint er den Wisconsin) gefahren wäre, so würde er den Mississippi entdeckt haben. Die Indianer, welche	damals die	Gegend bewohnten,	waren	als die	„Puants“ oder ”Stinkards“ bekannt, ein Name, den sie von den Ufern eines Sees im fernen Westen bekamen, dessen Bewohner der Stamm des „stinkenden Wassers“ genannt wurde &#13;
&#13;
[Seite 13]&#13;
&#13;
Der Geistliche Jean De Luens schrieb in 1655, dass von den Nationen des Sees, bekannt als „Stinkard“, eine aus 60, eine andere 40 und eine weitere aus 30 Dörfern zusammengesetzt sei. Es wurde ihm mitgeteilt, dass bei einer Zusammenkunft 300 Häuptlinge erschienen seien, um einen Friedensvertrag abzuschließen, und dass die sämtlichen „Nationen“ mit den entfernten Nationen beständig Krieg führten. Die katholischen Missionare waren die ersten Europäer, welche die wilden Urbewohner des Nordwestens aufsuchten und unter ihnen lebten. Nicht beseelt von Gewinnsucht, sondern von menschenfreundlichen Motiven der Zivilisation und Bekehrung der wilden Indianer-Stämme, trugen sie das Kreuz, das Symbol ihres Glaubens, in die entfernt gelegenen Regionen und ertrugen die größten Beschwerden und Entbehrungen, ja riskierten oftmals ihr Leben, um ihnen die göttliche Offenbarung und den christlichen Glauben an einen einzigen und wahren Gott zu bringen. Der Jesuit Claudius Allouez war einer der ersten dieser Missionare, der in 1669 eine Mission in Green Bay errichtete.&#13;
Da gesellte sich ihm der Jesuiten-Vater Jacques Marquette bei. Im darauffolgenden Jahr wurde Nicklaus Perrot von dem Intendanten von Kanada, Tallon, mit einer Partie Franzosen als Dolmetscher ausgeschickt, um nach Kupferminen zu suchen und im Namen des Königs von Frankreich Besitz davon zu ergreifen. Er kam nach Green Bay und nach einem kurzen Aufenthalt begab er sich über den Michigan-See nach dem Illinois-Fluss.&#13;
Drei Jahre später erhielt der kanadische Intendant von dem französischen Premier den Befehl, nach einer Wasserstraße nach der Südsee zu forschen, und da es von großer Wichtigkeit wäre, sollten die Forschungen sofort beginnen. Tallon ernannte dazu einen jungen Kanadier, Louis Joliet, und Letzterer begab sich sofort nach Mackinaw, wo er Pater Marquette traf; nun reisten die zwei Forscher, begleitet von fünf französischen Kanadiern am Mai 1673 in zwei Kanus (Booten aus Baumrinde hergestellt) nach dem Westen, um womöglich den großen Strom, vom dem sie gehört hatten, zu sehen zu bekommen und zugleich „das schöne Land“ der „Iowas“ zu besichtigen und davon Besitz zu nehmen.&#13;
&#13;
[Seite 14] &#13;
&#13;
Sie gingen zuerst nach Green Bay und fuhren von da den Fox-Fluß [Fluss] hinauf bis zu einem Punkt, wo derselbe nicht mehr fahrbar war, und von welchem es nur eine kurze Strecke nahm, den Wisconsin-Fluß [Fluss] zu erreichen. Ihre Boote schleppten die Forscher über die Landenge und fuhren den letztgenannten Fluß [Fluss] hinunter. Am 17. Juni erblickten sie das große Wasser, den mächtigen Mississippi, („Missi, groß und „Sepe“, Fluß) und zugleich die majestätischen Bergufer unseres gegenwärtigen Staates Iowa. Zum ersten Male sahen Kaukasier den obern [oberen] Mississippi und das große Obere- Mississippi-Thal [Tal].&#13;
Wie erhaben muss der Anblick für die kühnen Männer, den Mann Gottes und seine Gefährten, gewesen sein. In ihrem Urbild der Natur müssen der zwei Meilen breite Strom und die hohen Ufer, oft burgartige Felsengipfel, einen tiefen Eindruck gemacht haben, und ist es deshalb nicht zu verwundern, dass sie, ergriffen von der Feierlichkeit des Augenblickes und der Erhabenheit der Landschaft, eiligst von der Mündung des Wisconsin-Flusses, durch die Lagunen von Wyalusing und Glen Haven haben, den Mississippi in ihren Booten überschritten, und sobald es ihnen die Stromschnellen gestatteten, an Iowas Ufern landeten, welches auf einer kleinen niederen Landfläche in der Nähe von dem gegenwärtigen Städtchen Clayton, in dem gleichgenannten County, geschah, und wie einst Christoph Columbus Amerika entdeckte und nach dessen Landung einen Gottesdienst anberaumte, so wurde auch hier dieses große Ereignis ähnlich gefeiert und, nachdem sie das Kreuz Christi errichtet [hatten], wurde das neuentdeckte Land der Verehrung der Unbefleckten Jungfrau geweiht und im Namen des Königs von Frankreich in Besitz genommen. Das Kreuz, welches Vater Marquette errichtet hat, wurde von den Nachfolgern von La Pointe, die bereits 1680 den Superior-See entdeckt [hatten], von Le Baptiste und den andern kanadischen und französischen Wildjägern und Forschern in Stand gehalten. Mehrere andere Städte beanspruchen für sich die Ehre, der erste Landungsplatz der Entdecker, zu sein; jedoch, wer die Gegend kennt, kann zu keiner andern Ansicht kommen, als daß [dass] der genannte Punkt derjenige war, auf welchem der Fuß des ersten weißen Mannes den Boden von Iowa betrat. Der Verfasser kann bestätigen, dass er vor 48 Jahren selbst noch das Kreuz an der bezeichneten Stelle sah.&#13;
&#13;
[Seite 15] &#13;
&#13;
Vandalen oder vielleicht auch Waldbrände haben dasselbe später zerstört. Die Entdeckung des Mississippi-Thales [Tales] gehört zu den großen Weltereignissen und wird deshalb auch von allen Geschichtsschreibern über die Erforschung des Nordwest-Territoriums als das Hauptereignis derselben geschildert.&#13;
Kein Europäer hatte jemals vorher die Ufer des Mississippi-Flusses betreten. Man hatte wohl primitive Landkarten, auf denen eine große Wasserstraße viele Meilen von den großen Seen verzeichnet war; aber Alles [alles], was man davon wusste, wurde durch Indianer erfahren, und deren Angaben waren unvollständig und unzuverlässig. Das große Problem war gelöst – der amerikanische Kontinent war ein reicherer Fund als erwartet worden war – ein neuer Welttheil [Weltteil] war sozusagen der Menschheit erschlossen worden.&#13;
Wären Pater Marquette und sein Begleiter Joliet länger an ihrem ersten Landungsplatze geblieben, oder nur sieben Meilen weiter den Strom aufwärts gefahren, so hätten sie ein mächtiges Indianerdorf gefunden, auf dem Platz, wo heute Prairie du Chien steht, genannt nach den ursprünglichen Bewohnern, die Chien- (Hunde) Indianer genannt wurden und zur Zeit 5000 Seelen gezählt haben sollen. Die Forscher hatten aber keine Ahnung davon und trafen auf einer viertägigen Fahrt stromabwärts keine Spur von menschlichen Wesen. Sie fuhren an der wunderbaren Prairie la Porte (wo jetzt die deutscheste Stadt Iowas, Guttenberg, steht) vorbei, aber auch da sahen sie nichts von Menschen. Geschichtsschreiber behaupten, daß [dass] sie oberhalb der Landzunge, wo jetzt die Stadt Keokuk steht, anhielten. Daselbst hatte der berühmte Indianer-Häuptling Keokuk sein Dorf, und da schlug der Missionär [Missionar] Marquette das Kreuz auf und begann sein Werk, die Rothhäute [Rothäute] zum Glauben des Heilandes zu bekehren.&#13;
Erst sechs Jahre später – in 1690 – kamen die nächsten Europäer nach dem Gebiete des Nordwestens, fern von aller Civilisation [Zivilisation]. Es war eine Expedition, an deren Spitze LaSalle stand; mit ihm waren der berühmte Franziskaner Louis Hennepin und zwei Andere. Im April 1680 wurden dieselben sämmtlich von den Minnesota- oder Dakota-Indianern gefangen genommen, und nachdem sie zwei Monate&#13;
&#13;
[Seite 16] &#13;
&#13;
lang in der Nähe von Mille Lacs (den Tausend-Seen) als Gefangene gehalten worden waren, wurden sie von Mahze-koo- tah, einem Dakota-Häuptling, zu einer Büffeljagd eingeladen. Wie viele Büffel zur Zeit erlegt wurden, sagt leider die Geschichte nicht. Daß [Dass] aber damals auf den Prairien Iowas und Wisconsins, ebenso wie in Nebraska und Wyoming die Büffel in unzählbaren Heerden [Herden] weideten, unterliegt keinem Zweifel. Am 28. Juli begegneten sie am Mississippi- Ufer, unterhalb der Mündung des Wisconsin, einem anderen Forscher, Duluth, mit fünf Canadiern, welche, wie Hennepin und seine Begleiter, auf Entdeckungen ausgezogen waren. Duluth nimmt eine hohe Stellung in den Annalen der Kriege zwischen den Franzosen und den Indianern von New York ein. Er kehrte in 1681 nach Canada zurück.&#13;
&#13;
Im Jahre 1683 kam Nichklaus Perrot nach dem Mississippi-Thal [Tal]. Ihm wird die Entdeckung der Bleilager zugeschrieben. Er war von dem Gouverneur von Canada ausgesendet worden, um freundschaftliche Verbindungen mit den Dakota-Indianern anzuknüpfen. Er baute auch die erste Festung. Le Sueur kam in demselben Jahr. Es war dieser ebenfalls ein verdienstvoller Forscher, der den Minnesota-Fluß [Fluss] entdeckte und der erste war, die Kupferminen der Dakotas zu sehen. In demselben Jahre soll der Sage nach die erste „weiße“ Besiedlung von Prairie du Chien (am östlichen Ufer des Mississippi, gegenüber von McGregor, Iowa) stattgefunden haben.&#13;
In 1689 erschien Perrot wieder im Mississippi-Thal [Tal] und nahm nun für den König von Frankreich formell Besitz von dem Lande, auf Grund eines Vertrages mit den Indianern, welcher in der Nähe der Mündung des Wisconsin in den Mississippi geschlossen, und der von Joseph Jean Marest, S. J. N. Perrot, Borie Guillot und Le Sueur unterschrieben wurde. Borie Guillot wurde zum Befehlshaber des Mississippi- Thales [Tals] ernannt, und ist zugleich Prairie du Chien als Proviant- und Munitions-Niederlage gewählt worden. Im September dieses Jahres kam Baron Le Hontan via Green Bay und der Fox- und Wisconsin-Flüsse zum Mississippi und fuhr dem Strom aufwärts.&#13;
Von 1710 bis 1750 war der Nordwesten ein gefährlicher Aufenthalt für „Bleichgesichter“, wie die Indianer die Franzosen nannten&#13;
&#13;
[Seite 17] &#13;
&#13;
und sogar für solche unerschrockene Forscher und Abenteurer, wie Le Sueur und seine Gesellschaft. Die Indianer, stets auf dem Kriegspfad, kannten keine Freunde unter ihren Brüdern in der Prairie, umsoviel [umso (viel)] weniger unter den „Bleichgesichtern“. Die Feindseligkeit der Dakota- und Fox- Indianer war so groß, daß [dass] jahrelang der Verkehr beinahe gänzlich mit den Indianern zu Ende war und die Fox- und Wisconsin-Fluß [Fluss] Route faktisch aufgehoben wurde, und sie wurde erst wieder aufgenommen, nachdem die Fox- Indianer vom Fox-Fluß [Fluss] vertrieben worden waren.&#13;
Zum Schutz der Franzosen im oberen Mississippi-Thal [Tal] ließ die französische Regierung in 1755 eine Festung in Prairie du Chien errichten (Prairie du Chien liegt auf der Wisconsin-Seite des Mississippi-Flusses, gegenüber von McGregor und North McGregor), was für diese Gegend eine neue Aera [Ära] schuf. Händler, Spekulanten, Bergleute und Abenteurer schwärmten um den neuen Festungsort und [es] wurden große und gewinnbringende Geschäfte mit den Urbewohnern gemacht. Der Historiker Carver giebt [gibt] einen Bericht über den Ort, wie er in 1766 war, u. A. wie folgt: „Der Ort hat etwa 300 Familien; die Häuser sind nach Indianer-Art gut gebaut und hübsch situirt [situiert], auf sehr reichem Boden, auf dem sie ihre sämmtlichen [sämtlichen] Lebensbedürfnisse im Uebermaße [Übermaße] beziehen. Ich sah hier viele schöne und große Pferde. Dieser Ort ist der große Marktflecken, den alle die benachbarten Indianer-Stämme und diejenigen, welche die entferntesten Zweige des Mississippi-Thale [Tales] bewohnen, jährlich, Ende Mai, besuchen, um ihre Pelze zu verhandeln.“&#13;
In 1763 nach Beendigung des langen französischen Krieges wurde in Paris ein Vertrag abgeschlossen, wodurch Frankreich seinen Theil [Teil] des amerikanischen Continents [Kontinents] an England abtrat, und Spanien bekam das am Mississippi-Fluß [Fluss] gelegene Gebiet, England aber erhielt Canada [Kanada] und das nördliche Gebiet, das noch gegenwärtig in britischem Besitz ist. Bis 1763 gehörte das ganze Festland von Nordamerika zu Frankreich, Spanien und England. In dem Theil [Teil], der durch den erwähnten Vertrag an England abgetreten wurde, befand sich der gegenwärtige Staat Iowa. Dieser Landstrich blieb darauf 37 Jahre lang im Besitze [Besitz] Spaniens und fiel durch den Vertrag von 1800 an &#13;
&#13;
[Seite 18]&#13;
&#13;
Frankreich zurück. Am 20. April 1803 trat jedoch Frankreich gegen Zahlung der Summe von&#13;
$11,250,000 und die Begleichung gewisser Ansprüche, welche Bürger der Ver. Staaten an Frankreich hatten, und die sich auf $3,750,000 beliefen, an die Ver. Staaten ab. Das Gebiet, in welchem sich unser gegenwärtiger Staat Iowa befand, wurde je einmal von Spanien und England und zwei verschiedene Male von Frankreich beherrscht. Gleich nach der Abtretung dieses Gebietes [Gebiets] von Frankreich an England, kamen die Wildjäger, Abenteurer und Spekulanten aus England und Canada [Kanada]. In 1755 waren schon Vertreter der Northwest Compagnie von Montreal hier, welche die kanadischen Voyageurs sofort anwarben und somit den Handel mit den Indianern von Iowa und Minnesota behielten, den die Franzosen vorher entwickelt hatten. In 1796 baute diese Compagnie eine Festung zu Sandy Lake und erweiterte ihren Handel bis zum Missouri-Fluß [Fluss]. In demselben Jahre [Jahr] kam Louis Tesson Honori nach Montrose, Iowa, und pflanzte 100 Apfelbäume, den ersten Obstgarten in Iowa, ging aber 1805 wieder fort.&#13;
&#13;
Spanische Landbewilligungen&#13;
Als das Gebiet, welches jetzt den Staat Iowa umfaßt [umfasst], noch unter spanischer Herrschaft, als ein Theil [Teil] der Louisiana Provinz, stand, wurden bestimmte Ansprüche und Landbewilligungen durch Spanien gemacht, mit welchen die Ver. Staaten sich nachher abzufinden hatten. Wir wollen dieselben hier in Kürze anführen.&#13;
DUBUQUE. Am 22. September 1788 erhielt Julien Dubuque, ein Franzose von Prairie du Chien von den Foxes eine Landbewilligung am Mississippi- Fluß [Fluss] für Minenzwecke, in der Gegend, wo gegenwärtig die Stadt Dubuque liegt. Es wurde hier 1780 Blei entdeckt von der Frau des Peosta Fox, eines Kriegers, und Dubuques Bewilligung umfaßte [umfasste] beinahe all das Bleiland in dieser Nachbarschaft. Er ergriff gleich Besitz von seinem Land und legte Minen an und gründete eine Ansiedlung. Der Platz war bekannt als die „Spanish Mines“, oder gewöhnlich „Dubuques Blei-Minen“. &#13;
&#13;
[Seite 19]&#13;
&#13;
In 1796 reichte Dubuque beim spanischen Gouverneur von Louisiana, Baron de Carondelet, ein Gesuch ein, daß [dass] der Bezirk, welcher ihm von den Indianern abgetreten, durch ein Patent von der spanischen Regierung aus ihm zuerkannt werde. In diesem Gesuch wurden die Grenzen seines Anspruches [Anspruchs] ziemlich unbestimmt angegeben, „ungefähr sieben Meilen (Leagues) längs des Mississippi-Flußes [Flusses] und drei Meilen in Breite vom Fluß [Fluss]“, um muthmaßlich [mutmaßlich] die Flußfront [Flussfront] zwischen dem kleinen Maquoketa- und der Mündung des Mertz-Flusses ein[zu]schließen, über 20,000 Acker umfassend. Carondelet gewährt das Gesuch und die Bewilligung wurde später durch das Land-Komissariat von Louisiana genehmigt.&#13;
&#13;
Im Oktober 1840 übertrug Dubuque den größeren Theil [Teil] seiner Schenkung an Auguste Chouteau von St. Louis und am 17. Mai 1805 reichten sie gemeinschaftlich ihren Anspruch beim Commissions-Beamten [Kommissions- Beamten] ein. Am 20. September 1806 entschied die Behörde zu ihren Gunsten und erklärte den Anspruch eine regelmäßige spanische Bewilligung, gemacht und ausgeführt vor dem 1sten [1.] Tage des Oktobers 1800; nur ein Mitglied, J. B. C: Lucas, stimmte nicht bei.&#13;
Dubuque starb am 24. März 1810. Die Indianer, wohl wissend, dass der Anspruch Dubuques unter ihrem ehemaligen Abtretungsact [Abtretungsakt] nur so lange bindend sei, als er lebte, und dass bei seinem Tode das Gebiet wieder ihnen zufallen würde, nahmen nun Besitz davon und setzten die Bearbeitung der Minen fort; wurden auch von der militärischen Autorität der Ver. Staaten unterstützt, ungeachtet der Entscheidung der Commissäre [Kommissare]. Als der Black Hawk-Kauf abgeschlossen wurde, war der Dubuque-Anspruch, den die Indianer nun besaßen, darin eingeschlossen, da die Sacs und Foxes keine Ausnahme davon machten in ihrem Vertrag von 1832. Die Erben von Chouteau aber, waren nicht geneigt, ihren Anspruch ohne Kampf aufzugeben.&#13;
Spät in 1832 stellten sie einen Agenten an, um nach ihren Interessen zu schauen; sie autorisierten ihn, das Recht zu erwerben, auf dem Lande Blei graben zu dürfen. Die Minenarbeiter, welche unter diesem Agenten zu arbeiten angefangen, wurden durch Militär gezwungen, ihre Operationen einzustellen[,] und einer der Anspruchmachenden ging nach Galena, um gesetzliche Hilfe in Anspruch zu nehmen, fand aber kein Gericht, dass competente [kompetente] Vollmacht hatte, obwohl er eine Klage auf Wiedererlangung des Bleies, das er in Dubuque gegraben, anordnete, um den Rechtstitel zu bezeugen.&#13;
&#13;
[Seite 20] &#13;
&#13;
Da er aber das Blei nicht identifiziren [identifizieren] konnte, so war er wieder geschlagen.&#13;
Durch eine Congreß-Acte [Kongress-Akte/Gesetz], genehmigt am 2. Juli 1836, wurde die Stadt Dubuque vermessen und ausgelegt. Nachdem Bauplätze gekauft und von ihren Käufern in Besitz genommen waren, brachte Herny Chouteau eine Klage für Ausweisung („Ejectment“) gegen Patrick Malony, welcher Land besaß in Dubuque unter einem Patent der Ver. Staaten, für Wiedererlangung von sieben ungetheilten [ungeteilten] Achteln des Dubque- Anspruches, wie gekauft von Auguste Chouteau in 1804. Die Klage wurde im Ver. Staaten Distriktsgericht für den Iowa- Distrikt gehört und gegen den Kläger entschieden. Die Klage wurde nach dem Obergericht der Ver. Staaten wegen gesetzlicher Fehler gebracht, das sie im Dezember-Termin 1853 auch vornahm, aber die Entscheidung des Gerichts aufrecht hielt, indem der Anspruch von Carondelet nur ein Pachtrecht für die Minen sei; dass[,] was Dubuque verlangte und der Gouverneur von Louisiana gewährte, nichts mehr sei, als eine „friedliche Besitzung gewisser Ländereien, erhalten von den Indianern, dass Carondelet keine gesetzliche Autorität hatte, solche Bewilligung zu machen und dass – wenn er sie auch gehabt hätte – es nur ein anfänglicher und unvollständiger Titel sei.“&#13;
GIRARD. In 1795 schenkte der Lieut.-Gouv. [Vize-Gouverneur] von Upper-Louisiana 5860 Acker Land im jetztigen Clayton County, bekannt als der „Girard-Tract“ an Basil Girard. Er hatte das Land im Besitz während der Zeit als Iowa von Spanien an Frankreich überging und von letzterem an die Ver. Staaten; in Anbetracht dessen die Ver. Staaten ihm ein Patent gewährten und es in seinen rechtmäßigen Besitz überging. Seine Erben verkauften es an James H. Lockwood und Thomas P. Burnett von Prairie du Chien, für $300.&#13;
 HONORI. Am 30 März 1799 schenkte Zenon Trudeau, Lieut.-Gouverneur von Upper-Louisiana einen Landstrich, wo gegenwärtig die Stadt Montrose (Lee County) liegt, an Louis Honori.&#13;
Honori war im Besitz der Bewilligung bis 1805.&#13;
&#13;
[Seite 21] &#13;
&#13;
Im Handel mit den Indianern gerieth [geriet] er in Schulden, und sein Gläubiger, Joseph Robedoux, kaufte das Land am 13. Mai 1805. Bei diesen Unterhandlungen wurde das Land wie folgt beschrieben: „Ungefähr sechs Meilen (Leagues) oberhalb des Des Moines Flusses.“ Robedoux starb bald nachher. Aug. Chouteau, sein Executor, verkaufte es an Thomas F. Reddeck. Die Landbewilligung, wie sie von Spanien gemacht, war eine Meile (League) im Quadrat und die Ver. Staaten erlaubten nur eine Quadratmeile. Als die „Half-Breeds“ ihr Land verkauften, war auch dieses Areal darin eingeschlossen; verschiedene Personen erhoben Anspruch auf dasselbe und fingen Klagen an, es wurde aber schließlich von dem Obergericht der Ver. Staaten Reddeck zugetheilt [zugeteilt]. Es war dieses in 1809; das ist der älteste gesetzliche Landtitel im Staate Iowa.&#13;
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              <text>[Page 11] First Chapter&#13;
The Formation of the State of Iowa and its History&#13;
&#13;
Unlike European countries, the state of Iowa does not stand on classic historical grounds. Nevertheless, the state’s documented history extends over more than two centuries. On the graceful shores of the Mississippi and the Missouri River bounded by mountains, nearly every mountain peak, every valley and almost every brook exposes the events of the past, like so many books do. We have no monuments from the times of knights here, no proud castles are reflected in our beautiful rivers. The Rhine of our adoptive homeland, the Mississippi River, tells us about other human races, different times and – if the earth experts are right – about an older age. The cliffs that rise in mighty heights on both shores of the upper Mississippi River, can tell stories about brave and splendid deeds. On our prairies, the native peoples fought massive battles and the forests and gulches of our new home witnessed heroic accomplishments about as great as one can find in any other place in world history.&#13;
Those battles were fought by the Redskins of the jungles and the prairies, by wild men, just like our ancestors on the Rhine. But with the difference that the last mentioned were a people capable of culture while the original inhabitants of the new world only with difficulty and only in some cases submitted to civilization and proved themselves progressive.&#13;
&#13;
[Page 12]&#13;
&#13;
Nearly simultaneously with the landing of the Pilgrim Fathers, the so-called Puritans, who were banished in England because of their religion, the monarchs of the Old World directed their attention to these unexplored regions. Already in 1636, there were settlements of Canadians and French at Lake Huron and three years later, the fearless explorer Jean Nicollet, who already came to Canada in 1631 and had learned the Algonquin-Indian language, arrived at Green Bay in today’s state of Wisconsin. He was without any doubt the first white man traveling so far into the West. Father Vimont, who describes the journey of this explorer especially his trip up the Fox River, says that if this man had stayed three more days on the big river (he means the Wisconsin River), he would have discovered the Mississippi.&#13;
&#13;
Either way, their history is interesting and instructive.&#13;
The history of Iowa is basically the history of the whole northwest of America. Incomplete indeed would be a story that would not tell of the initial events that brought the first explorers and adventurers into this land. And it is not only the prerogative but the duty of the historian to note all the causes which led to the colonization of the state he wants to describe. And by fulfilling this duty he is forced to mention at least part of the history of the neighboring states as long as both histories a connected to each other.&#13;
Although the real colonization of Iowa just started 67 years ago, the reader may be interested in following the first events on the former Northwest Territory of whom Iowa is a part of. &#13;
The Indians, who back then lived in these regions, were known as the “Puants” or “Stinkards”, a name which they got from the shores of a lake in the far west whose inhabitants were called the tribe of the “stinking Water”.&#13;
&#13;
[Page 13]&#13;
&#13;
&#13;
The clergyman Jean De Luens wrote in 1655 that from the nations of the lake, known as “Stinkards”, one would be composed of 60, another of 40 and another one of 30 villages. He was told that 300 chiefs would appear at a meeting in order to conclude a peace treaty and that those “nations” would wage war with other far away nations.&#13;
The Catholic missionaries were the first Europeans who looked for the wild native people of the Northwest and lived among them. Not inspired by profit but by humanitarian motives of civilizing and instructing the wild Indians, they carried the cross, the symbol of their belief, into the remote regions and suffered from the greatest complaints and deprivations, often even risked their own lives in order to bring them the divine revelation and Christian faith in the one true God. The Jesuit Claudius Allouez was one of the earliest of those missionaries who built a mission in Green Bay.&#13;
It was then that the Jesuit Father Jacques Marquette joined him. In the following year, Nicklaus Perrot with a team of French as interpreters was sent by the director of Canada, Tallon, in order to search for copper mines and to take possession of the land in the name of the French king. He traveled to Green Bay and after a short stay, he continued his journey across Lake Michigan to the Illinois River.&#13;
Three years later, the Canadian director received the order from the French premier to look for a waterway to the South Sea. Because of the great importance, the exploration had to start directly. Therefore, Tallon appointed a young Canadian, Louis Joilet, and the latter went directly to Mackinaw where he met Father Marquette; On May 13, 1673, the two of them travelled in two canoes west, accompanied by five Canadians, to possibly find the great stream which they had heard about and at the same time to visit the beautiful land of the “Iowas” and take possession of it.&#13;
&#13;
[Page 14] &#13;
&#13;
First, they came to Green Bay, from there they went up the Fox River up to a point where the river was no longer navigable and from which it was only a short distance to the Wisconsin River. They dragged their boats over the isthmus and went down the above mentioned river. On July, 17, they spotted the great river, the massive Mississippi, (“Missi” big and “Sepe”, River) and simultaneously the majestic mountain shores of our current state. For the first time, Caucasians saw the Upper Mississippi and the great Upper Mississippi Valley.&#13;
&#13;
How solemn the sight must have been for the daring men, for the man of God and for his companions. In this archetypical nature, the two mile wide stream and the high shores, often castle-like rocky peaks, must have left a deep impression, and it is therefore not amazing that they, seized by the solemnity of this moment and the landscape, hastily went from the estuary of the Wisconsin River, through the lagoons of Wyalusing and Glen Haven, crossed the Mississippi in their boats and as soon as the rapids allowed landed on Iowa’s shores, which happened on a small land area near the current city of Clayton in the county of the same name.&#13;
And as once Christopher Columbus discovered America and arranged a church service after his landing, so did they. After they put up the Cross of Christ, they consecrated the newly found land to the Immaculate Virgin and took possession of it in the name of the French king. The cross, which was put up by Father Marquette, was maintained by the successors of La Pointe, who had already discovered Lake Superior in 1680, by Le Baptiste and the other Canadian and French wild hunters and explorers. Many other cities claim the honor of being the landing point of the discoverers, but, for one who is familiar with the area, there is no other conclusion than that the above mentioned point was the one where the first footstep of a white man was made on the ground of Iowa. The author can confirm that he still saw the cross at the location mentioned 48 years ago with his own eyes.&#13;
&#13;
[Page 15] &#13;
&#13;
Later on, vandals or maybe forest fires destroyed it. The discovery of the Mississippi Valley belongs to the greatest world events and is therefore depicted by all historians depicted as the main event regarding the exploration of the Northwest Territory.&#13;
&#13;
No European before had stepped onto the shores of the Mississippi-River. Probably primitive maps were in use, which showed a great waterway many miles away from the big lakes; but all knowledge of it was acquired from the Indians. Their information was incomplete and untrustworthy. The big problem had been solved – the American continent was a richer find than thought –a new part of the world, so to speak, had been acquired for mankind.&#13;
If Pater Marquette and his companion Joliet had stayed longer at their first landing place or had gone seven miles upstream with the tide, they would have found a mighty Indian village at the location where today Prairie de Chien is placed, which is named after the native inhabitants, which were called Chien- (Dog) Indians and are said to have counted 5000 souls. But the explorers had no clue and did not find any traces of human beings during the four days of their journey downstream. They passed beautiful Prairie la Porte (where the most German city of Iowa, Guttenberg, is located today) but did not see any humans either. Historians assert that they stopped above the isthmus where the city of Keokuk is situated today. In said location, the famous Indian chieftain Keokuk had his village. There, the missionary Marquette pitched the cross and started his work to convert the Redskins to the Redeemer’s faith.&#13;
&#13;
Only six years later – in 1690 – the next Europeans came to the northwestern areas far away from any civilisation. It was an expedition led by LaSalle; with him were the famous Franciscan Louis Hennepin and two others. In April 1680 they were all captured by Minnesota or Dakota Indians. After they were held for two months as prisoners&#13;
&#13;
&#13;
[Page 16] &#13;
&#13;
close to Mille Lacs (the Thousand Lakes), they were invited by Dakota chieftain Mahze-koo-ah to a buffalo hunt. History does not indicate how many buffaloes were killed at this time. But there is no doubt that back then countless herds were grazing on Iowa’s, Wisconsins’ as well as Nebraska’s and Wyoming’s plains. On July 28, they met another explorer on the shores of the Mississippi downriver of the mouth of the Wisconsin, Duluth, with five Canadians, who had embarked on an exploration like Hennepin and his companions. Duluth ranks high in the annals of war between the French and New York Indians. He returned to Canada in 1681.&#13;
In 1683, Nicklaus Perrot came to the Mississippi Valley. The discovery of the lead sources is accredited to him. He was sent by Canadas governor to start friendly relations with the Dakota Indians. He also built the first fort. Le Sueur came in the same year. He was also a commendable explorer who discovered the Minnesota River and he was the first to see Dakota’s copper mines. Legend tells that Prairie du Chien’s first „white“ settlement (on the eastern shore of the Mississippi vis-à-vis McGregor, Iowa) took place in the same year.&#13;
In 1689, Perrot reappeared in the Mississippi Valley and formally took possession of the land in the name of the king of France due to a contract with the Indians, which was concluded near where the Wisconsin flows into the Mississippi, and was signed by Joseph John Marest, S. J. N. Perrot, Borie Guillot and Le Sueur. Borie Guillot was appointed as commander of the Mississippi Valley and Prairie Chien was elected as a place for supplies and ammunitions. In September of that year, Baron Le Hontan came via Green Bay and the Fox and Wisconsin Rivers to the Mississippi and went up the river.&#13;
&#13;
From 1710 to 1750, the Northwest was a dangerous place of residence for „palefaces“, as the Indians called the French,&#13;
&#13;
[Page 17]&#13;
&#13;
 even for fearless explorers and adventurers like Le Sueur and his companions. The Indians, always on the warpath, did not find any friends amongst their brothers on the Plains and less so among the „palefaces“. The animosity of the Dakota and FoxIndians was so pronounced that any association with the Indians almost ended for years and the Fox and Wisconsin River route was factually closed. It was not opened again until the Fox Indians had been displaced from the Fox River.&#13;
To protect the French in the upper Mississippi Valley the French government built a fort in Prairie du Chien in 1755 (Prairie du Chien is located on the Wisconsin side of the Mississippi, vis-à-vis McGregor and North McGregor) which created a new era in this area. Merchants, speculators, miners and adventurers swarmed around this new stronghold and big and profitable trading was established with the natives. The historian Carver gives a report about this place, as it was in 1766, i. a. as follows: “The locality has about 300 families; the houses are built well after an Indian fashion and are well off, on very fertile ground from which they get all they need. Here I saw many beautiful and large horses. This locality is the great market town which all neighboring Indian tribes and those who live in the furthermost branches of the Mississippi Valley visit once a year at the end of May to trade with their furs.”&#13;
&#13;
In 1763, after the long French war ended a treaty was concluded in Paris whereby France transferred its part of the American continent to England. Spain received the area around the Mississippi River while England received Canada and the northern territories which remained in British possession till now. Until 1763, the whole continent of North America belonged to France, Spain and England. The State of Iowa was located in that part, which was transferred to England in the before mentioned treaty. This district remained for 37 years in Spanish possession but was given to France in the treaty of 1800.&#13;
&#13;
[Page 18]&#13;
&#13;
&#13;
But on April 20, 1803, France gave the land, for the sum of $11,250,000 and the payment of certain claims by United States citizens which added up to the sum of $3,750,000, to the United States. The area in which our present state of Iowa is located was governed once each by Spain and by England and twice by France.&#13;
&#13;
Hunters, adventurers and speculators from England and Canada came right after the area was ceded by France to England. Already in 1775, representatives of the North-West Company from Montreal were here and immediately hired Canadian voyageurs to maintain trading relations with Iowa’s and Minnesota’s Indians which the French had developed before. In 1796, this Company built a fort at Sandy Lake and expanded their trading relations to the Missouri River. In the same year, Louis Tesson Honori came to Montrose, Iowa, and planted 100 apple trees, Iowa’s first fruit orchard, but left in 1805. &#13;
&#13;
Spanish Land Grants&#13;
When the area which is now the state of Iowa was under Spanish rule as part of the province of Louisiana certain claims and land grants were made by Spain which the United States had to accept later. We want to mention them briefly.&#13;
DUBUQUE. On September 22, 1788, Julien Dubuque, a Frenchman from Prairie du Chien, received a land grant on the Mississippi River for mining from the Fox in the area where now the city of Dubuque is located. In 1780, lead had been discovered by the wife of Peosta Fox, a warrior, and Dubuque’s grant covered all the lead area in this neighborhood. He immediately took possession of his land and built mines and founded a settlement. This place was known as the „Spanish Mines“ or usually „Dubuque’s Lead Mines“.&#13;
&#13;
&#13;
[Page 19]&#13;
&#13;
&#13;
In 1796, Dubuque submitted a request to Baron de Carondelet, the Spanish governor of Louisiana that the land which was conceded to him by the Indians, be awarded him by letter patent from the Spanish government. In this request the borders of his claim where specified rather vaguely, „about seven miles (leagues) along the Mississippi River and three miles wide“, to surround presumably the river front where specified rather vaguely, „about seven miles (leagues) along the Mississippi River and three miles wide“, to surround presumably the river front between the little Maquoketa and the Mertz Rivers mouths, encompassing 20,000 acres. Carondelet granted this request and the approval was passed by Louisiana’s Land Commissioner later on.&#13;
&#13;
In October 1840, Dubuque transferred the bulk of his grant to Auguste Chouteau of St. Louis and on May 17, 1805, they jointly submitted their claim to the commission official. On September 20, 1806, the authority decided in their favor and declared the claim a regular Spanish grant, made and executed before the first day of October 1800; only one member, J. B. C. Lucas, voted against it.&#13;
&#13;
Dubuque died on March 24, 1810. The Indians, well knowing that Dubuque’s claim under their former act of cession was only binding as long as he lived and that in case of his death the domain reverted to them, now took possession of it and continued the mining. Despite the decision of the commissioner, the military authority of the United States also supported them. When the Black Hawk purchase was completed, the Dubque claim, which now was possessed by the Indians, was included in it because the Sacs and the Fox did not make any exceptions in their contract of 1832.&#13;
But the heirs of Chouteau were not inclined to give up their claim without a fight. Later in 1832, they hired an agent to look after their interests; they authorized him to acquire the right to dig for lead. The mineworkers, who were working under this agent, were forced by the military to stop their operations and one of the claimants went to Galena in order to get legal support. But he did not find a court with the required authority although he ordered a suit for recovery of the lead which he had mined in order to attest to his legal title.&#13;
&#13;
&#13;
[Page 20] &#13;
&#13;
  Since he could not identify the lead, he was defeated again.&#13;
Because of an act of Congress, approved on July 2, 1836, the city of Dubuque was measured and designed. After building sites were bought and taken by their owners, Henry Chouteau prosecuted Patrick Malony who possessed land in Dubuque under a United States patent, for ejectment to recover seven undivided eighths of the Dubuque claim as bought by Auguste Chouteau in 1804. The suit was heard in the United States district court for the district of Iowa and decided against the plaintiff.&#13;
Because of legal mistakes, the suit was brought to the upper court of the United States, which took care of the matter in December 1853. But the decision of the court was sustained by declaring the claim of Carondelet as just a leasehold law for the mines. What Dubuque had claimed and the governor of Louisiana had granted, was nothing more than “a peaceful possession of certain estates, received by the Indians. That Carondelet had no legal authority to make such grants and even if he had had, it would just have been an initial and incomplete title.”&#13;
&#13;
GIRARD. In 1795, the lieutenant governor of Upper Louisiana donated 5,860 acres of farmland in present Clayton County, known as the “Girard-Tract”, to Basil Girard. He owned the land when Iowa was transferred from Spain to France and from the latter to the United States; in view of this, the United States granted him a patent and the land went into his legal possession. His heirs sold it to James H. Lockwood and Thomas P. Burnett from Prairie du Chien for 300 dollars.&#13;
&#13;
HONORI. On March 30, 1799, Leon Trudeau, lieutenant governor of Upper Louisiana, donated an area, where today the town of Montrose (Lee County) is located, to Louis Honori.&#13;
Honori was in possession of the grant until 1805.&#13;
&#13;
[Page 21] &#13;
&#13;
While trading with the Indians he went into debt and his creditor, Joseph Robedoux, bought the land on May 13, 1805. In these negotiations, the land was described as follows: “About six leagues above the Des Moines River.” Robedoux died soon after. Aug. Chouteau, his executor, sold it to Thomas F. Reddeck. The land grant as made by Spain was one league square and the United States only permitted one square mile. By the time, the “half- breeds” sold their land, this land also was included; different persons made a claim on the same and started suits. But in the end, it was allocated to Reddeck by the upper court of the United States. This happened in 1809; this is the oldest legal land title in the state of Iowa.&#13;
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                <text>Joseph Eiboeck, Die Deutschen von Iowa: Chapter 1</text>
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                  <text>This collection of primary sources will eventually contain transliterations and translations of four books currently available in their digitized original editions on the &lt;a href="https://diyhistory.lib.uiowa.edu/collections/show/23"&gt;DIYHistory website&lt;/a&gt; of the University of Iowa Libraries:&lt;br /&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;Joseph Eiboeck, &lt;em&gt;Die Geschichte der Deutschen von Iowa und deren Errungenschaften&lt;/em&gt; (1900)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;August P. Richter, &lt;i&gt;Geschichte der Stadt Davenport und des County Scott&lt;/i&gt; (1917)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;em&gt;Iowa, die Heimat für Einwanderer&lt;/em&gt; (1870 edition)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;em&gt;Iowa, die Heimat für Einwanderer&lt;/em&gt; (revised 1873 edition)&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
Transliterations and translations of select chapters from Eiboeck's &lt;em&gt;Die Deutschen von Iowa&lt;/em&gt; are currently available as an Omeka "exhibit": &lt;a href="http://germansiniowa.lib.uiowa.edu/exhibits/show/eiboeck"&gt;http://germansiniowa.lib.uiowa.edu/exhibits/show/eiboeck&lt;/a&gt;</text>
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              <text>						Chapter 2&#13;
&#13;
				Iowa's Geographical Location and Topography &#13;
&#13;
&#13;
[Page 42]&#13;
&#13;
Iowa is located between the 40th and 43rd degree northern latitude and expands 306 miles from east to west and 204 miles from south to north. Iowa borders the state Missouri in the south, Minnesota in the north, the Mississippi- River in the east and in the west the Missouri River. According to a report by the Treasury of Washington of 1863, the area of the state encloses 50.041 square metres or 53.220.220 acres, and, therefore, is nearly as big as England, twice as large as Scotland, four times larger than Denmark and five times larger than Belgium – larger in extent than kingdoms with less than a tenth of its population. Besides, the earth's surface of our state offers an almost incomparable fertile ground, free from stony, infertile estates. There are, so to speak, no deserts, no marshes, no areas generating malaria. The state is located in the centre of the largest agricultural district of the world, and whereas two mighty, navigable rivers form its eastern and western borders, the state (Iowa) is crossed by the most important railways of the Union.&#13;
&#13;
There are no mountains in Iowa, but the earth's surface offers several rises and there is no country enjoying a more desirable and more perfect natural irrigation system by natural watercourses. At its lowest water point in the south-eastern corner of the state the Mississippi River is 444 feet&#13;
&#13;
&#13;
[Page 43]&#13;
&#13;
&#13;
above the water level of the Mexican gulf. The highest point of the state is located at the watershed near Spirit Lake in Dickinson County, namely 1,250 feet above the lowest water level in Keokuk and therefore 1,694 feet above sea level. The Big Sioux River in the northwestern corner is 1,344 feet above the Gulf of Mexico. The high point line, which forms the watershed between the Mississippi and the Missouri Rivers, runs through the state in a nearly diagonal direction, generally from northwest to southeast. It starts in Minnesota, where it divides the waters of the Des Moines and the Sioux Rivers, continues in the southern corner of Appanoose County into the state of Missouri, where it divides the waters of the Chariton River and the Fabius Creek and in its course across the state of Iowa cuts through the counties of Dickinson, Clay, Buena Vista, Sac, Carroll, Audubon, Guthrie, Adair, Madison, Union, Clark, Lucas, Monroe and Appanoose. The highest points on this mountain ridge, next to the above mentioned Spirit Lake, are Chariton, Lucas County, 1,080 feet; 37 miles to the west of Murray, Clark County, 1,268 feet; near Adair in the northwestern part of Adair County, 1,368 feet; near Ruthven in Palo Alto County, 1,424 feet; near Arcadia in Carroll County, 1,437 feet; Alta in Buena Vista County, 1,521 feet, and in Sanborn in O`Brien County, 1,537 feet above sea level.&#13;
&#13;
&#13;
R i v e r s. &#13;
Only the old settlers can speak of what the rivers of our state were like in the 50s and also before the 60s, compared to what they are today. The proud Mississippi River, the “father of streams”, has become a rivulet in comparison to what it was like 50 years ago. For years, during high water in the summer, this writer went swimming merely 300 feet below the Courthouse and the Jefferson Hotel in Dubuque, where now the whole factory system of the town is situated and thousands of citizens have their homes in beautifully built streets. Now, the once mighty stream has been forced into a narrow bed and has bridges extend across it in all important towns. As a result of the reclamation of the country, but especially as a result of the unsystematic&#13;
&#13;
&#13;
[Page 44]&#13;
&#13;
 clearing of the woodlands, the water mainly seeps into the ground and does no longer flow into the rivers as in primeval times. What is true for the Mississippi River can also be applied to all the other rivers. Thus, for example, some still living pioneers can remember steamboats coming up the Des Moines River and up to the Turkey River until Elkader in Clayton County. &#13;
&#13;
Prof. White has divided Iowa's rivers into two systems. One system includes the rivers east of the watershed and the same pour forth into the Mississippi; the other refers to the west of the watershed where the rivers flow into the Missouri. The main streams of the eastern system are: the Upper Iowa, Turkey, Maquoketa, Wapsipinicon, Cedar, Iowa, Skunk and Des Moines and their tributaries. The most important tributaries of Des Moines are the South, Middle, North, the Raccoon with its branches and the Boone. The rivers Floyd, Rock River, Little Sioux, Maple, Boyer, Nishnabotna, Nodamay, Platte, Grand and Chariton belong to the western system. The majority of the bigger rivers just mentioned, especially the Des Moines, Cedar and Turkey, furnish excellent hydraulic power for mills. However, because of the immense grinding mills in Minneapolis and the big steam mills everywhere in the state and because of the fact that wheat production has decreased and has been substituted by other products, the mills by the rivers are not as profitable as they used to be and are more often used for other factory purposes, as for example in Ottumwa, Des Moines, Cedar Rapids, Waterloo, Cedar Falls and so on. The state's biggest “inland river” is the Des Moines River which springs from a group of mighty lakes in the state of Minnesota, not far from Iowa's border. Its upper part is formed by two rivers, the East Des Moines and the West Des Moines. They flow about seventy miles across the northern part of the state and unite at Dakota City in Humboldt County. From its mouth up to Fort Dodge the stream furnishes significant hydraulic power, which is being used, as already mentioned. 40 years ago, people investigated &#13;
&#13;
&#13;
[Page 45]&#13;
&#13;
&#13;
the utopian idea to make the river constantly navigable, princely land donations were made to us by Congress for the canalization of the river, and millions were wasted. Finally, the Des Moines Valley Railroad Company received the whole and beautiful land - a small kingdom in extent. For more than 30 years, trials by Des Moines River settlers followed, who had bought their land from the Des Moines River Improvement Company and were to pay for it again to the railway company.&#13;
Some years ago, Congress gave a partial reimbursement to a part of the settlers but not the amount of money, which would have been in accordance with the law.&#13;
&#13;
The next largest inland river in the state is the Cedar, which also springs from lakes in Minnesota. The most important towns on this well watered river are Cedar Rapids, Waterloo, and Cedar Falls. The next biggest river is the Iowa River, whose tributary, Red Cedar, also comes from Minnesota. These two rivers unite and flow under the former’s name into the Mississippi in Louisa County. The total length of these two rivers is about 500 miles.&#13;
&#13;
About the other rivers in Iowa, Mr. A.R. Fulton, secretary of the immigration authority, in a brochure published in 1870, presented the following abridged summary taken from reports of the state geologist, Prof. White:&#13;
&#13;
The Wapsipinicon River starts in Minnesota and flows through the state in a southwest direction for more than 200 miles, and with his tributaries it absorbs the water of a surface only twelve miles wide. The river is called “Wapsi” by the settlers and furnishes good hydraulic power for machines. &#13;
&#13;
The next large tributary of the Mississippi is the Maquekota; it is about 160 miles long and takes up the water of a surface of 3000 square miles.&#13;
&#13;
The Turkey River is about 130 miles long and takes up the water of 2000 square miles. It starts in Howard County, runs in a southwest direction and flows into the Mississippi in Clayton County, not far from the southern borderline. &#13;
&#13;
&#13;
&#13;
[Page 46]&#13;
&#13;
&#13;
The Upper Iowa River starts in Howard County, runs eastwards through a narrow, but romantic and beautiful valley, and pours into the Mississippi not far from the northeastern corner of the state. This part of the state is slightly hilly and the rivers run between high shores and rocks, which at some places go up to three to four hundred feet. They flow fast and offer enough water for the building of machines.&#13;
&#13;
Now we have named all rivers carrying the water of the eastern three quarters of the state and are now crossing the big “watershed” to the Missouri and his tributaries. The Missouri, forming two thirds of the western borderline of the state, is navigable for big steamboats up to 950 miles above the point (Sioux City), where the same touches our state first. That is the reason why it is a relatively important waterway for the trade of western Iowa. More than fifty steamboats, mostly carrying goods for mine workers upwards of Fort Benton, are navigating the river north of Sioux City. Now we will talk about the big tributaries of the Missouri River, which lead the water away from western Iowa. &#13;
&#13;
The Big Sioux forms approximately seventy-five miles from Iowa’s western border, and flows south. It has several tributaries, which discharge the waters of the counties Plymouth, Sioux, Lyon, Osceola and O’Brien in western Iowa. Most important of those is Rock River, a beautiful small river, which runs through the counties Lyon and Sioux. Numerous springs provide it with water and strengthen it sufficiently to allow for mills and machines. The Big Sioux was once considered a navigable river, and small steamboats sailed it on several occasions. However, it is not recognized as a navigable river. It runs about two miles north of Sioux City and four miles south of the northwest corner of Woodbury County into the Missouri and collects the waters of a thousand square miles. A short way south of Sioux City the Floyd River runs into the Missouri. It is a small river, flows on its way through a fertile and beautiful valley, is&#13;
&#13;
&#13;
[Page 47]&#13;
&#13;
approximately one hundred miles long and collects the water of fifteen hundred square miles. Several mills have been built on the shores of this river and many other good points suitable for this purpose will soon be put into practice. The Little Sioux is one of Iowa’s mightiest streams. It originates around the Spirit and Okoboji lakes, close to the border to Minnesota and runs through several of Iowa’s counties with a length of three hundred miles. It takes up the waters of five thousand square miles and flows into the Missouri River in Harrison County. This stream powers various mills as well.&#13;
The Boyer River is the most important after the Little Sioux. It originates in Sac County, flows southwest and into the Missouri in Pottawattamie County. It is 150 miles long, flows through a fertile, lovely valley and collects the water of two thousand square miles. The Chicago and Northwestern railroad runs parallel to the river for 60 miles.&#13;
If one follows the Missouri downwards, one passes several small bodies of water, which cannot be seen as rivers, and reaches the Nishnabotna, which flows into the Missouri about 20 miles south of the southwestern state border. Said river has three tributaries, which are 350 miles long each. Those streams transport the water of five thousand square miles and run through valleys, which cannot be surpassed in beauty and fertility. These rivers offer sound hydrodynamic power, but cannot compete with the rivers in northwestern Iowa in that respect. The waters of the state’s southern part flow in several rivers into the Missouri River in Missouri. The most important ones of those are the Chariton, Grand Platte, One Hundred and Two, and the three Nodaways – East; West, and Middle Nodaway. All of these offer sound hydrodynamic power and flow through rich and fertile land.&#13;
Professor White offers the following table in relation to the different rivers’ gradients in the first volume of his geological report, which is based on accurate, official measurements.&#13;
&#13;
T h e L a k e s. Iowa has several rather interesting lakes, even though these are not of any special importance as navigable waters like the big lakes between Illinois, Michigan and Minnesota. Iowa’s lakes are mostly situated in the state’s northwestern parts, on the highest parts to be more specific, all of them, except for Storm Lake, surrounded by pretty, small forests. In the past, these lakes were full of the best fish and are still today, in spite of the annual exploitation.&#13;
&#13;
&#13;
[Page 49]&#13;
&#13;
&#13;
by urban fishermen; several of the lakes are still worthwhile to go to for fishing. Duck shooting, which up until ten years ago had still been profitable, has become negligible and is becoming less so from year to year due to poaching, though the hunting laws have become considerably stricter.&#13;
Iowa’s two biggest lakes are Okoboji and Spirit Lake. The former is fifteen miles long and varies in width from a quarter mile to two miles. The latter, which is north of Okoboji Lake, covers an area of ten square miles. Both are in Dickinson County, close to the state’s northern border and some of the most visited lakes in the state in summer, where thousands of members of our wealthier citizens and many citizens of the neighbouring states spend the hot summer. Storm Lake in Buena Vista County is three miles long from east to west and two miles wide from north to south. Why it was named Storm Lake no historian has been able to find out. The name was most likely given because in earlier years, no trees could be found around the small lake situated in a high, exposed location within a radius of fifty miles; the surface therefore was moved by every little wind and almost always formed into short waves; the name contributed to the founding of a pretty and thriving little town, Storm Lake, on the lake’s shore. In summer, many strangers come to enjoy the fresh air there. Clear Lake in Cerro Gordo County is the next biggest lake. It is five miles long and two miles wide. The next biggest lakes after that are Rice Lake, Silver Lake and Bright’s Lake in Worth County, of which each is one to two miles long. Rice Lake stretches across Winnebago County. Crystal Lake, Eagle Lake, Wood Lake, Edward’s Lake and Twin Lakes are in Hancock County, and the Twin Lakes are the biggest of those. Gertrude Lake, Elm Lake and Wall Lake stretch across Wright County and are each about three miles long and two miles wide. The Twin Lakes in Calhoun County are still being picked for their&#13;
&#13;
&#13;
[Page 50]&#13;
&#13;
abundance of fish; the lakes are approximately four miles long and are divided by a small headland through which a tight channel has been built. About 25 miles from Twin Lakes is Wall Lake in Sac County, a well-visited place in summer. The lake got the name Wall Lake because it is surrounded by a wall of pebbles or flint stones and looks like constructed by humans. Actually, the stones were transported there because of glaciers and stacked this way at the shores of this and other lakes due to frost and ice. Swan Lake in Emmet County also belongs to the great Iowa lakes. Said lake is situated in the northern part of above mentioned county and can be easily reached from Estherville, the county seat. Spirit Lake’s history, especially the mass murder of the settlers in the area by the Sioux, has been recorded in a brochure on immigration by American Indian historian A. R. Fulton in 1873 and was translated by Mr. M. J. Rholfs, a member of immigration office, as follows:&#13;
The area in immediate proximity to the lakes is very heavily forested and of such a special beauty and fertility that settlers came there already in 1855 and 1856 and founded a colony, when the surrounding area was still uninhabited for a hundred miles. They were American farmers for the most part, who had relocated from the eastern United States, namely from Ohio and Pennsylvania. They were aware of the deprivations linked to settling hundreds of miles from civilization. They were used to getting by with little and knew how to create a home, worked spryly and already had a rather good harvest and a number of cattle in the second year of their settlement already. Predatory Indians, who were a part of the horde of Sioux, (which were feared for their hostile disposition towards white people) still lived in some parts of northern and northwestern Iowa. Years ago, around 1846, a white man, named Henry Lott, &#13;
&#13;
&#13;
[Page 52]&#13;
&#13;
traded with the Indians and sold mostly whiskey (spirits) to them. One of their chiefs, Si-dom-i-na-do-tah, prohibited Lott to trade and threatened to destroy his property if he were to refuse. When Lott continued selling spirits to the Indians the chief turned up at Lott’s property on December 18, 1846, and destroyed it. Lott luckily escaped with his family, except for a son, who perished in the snowstorm raging at that time. Lott settled in Humboldt County, which is a little more to the south, and renewed his trade, mostly with spirits, with different Indian tribes. In the winter of 1853 and ’54, Chief Sidominadotah set up camp close to Lott and lived in said place with his family. Lott sought revenge, and he and his stepson, disguised as Indians, murdered almost the chief’s whole family, plus an old Indian woman and two children, all in all 7 people. Only two members of the family, a boy, 12 years, and a girl, 10 years old, escaped; they fled north. The remains of the murdered were found later, suspicion arose and Lott, hunted by his neighbors, fled with his stepson to California. The two Indian children, who escaped, delivered the news of the atrocity to the Indian hordes living in the North. Back to that day dates their hatred of the white settlers and their persecution.  &#13;
“The murdered chief was a close relative of Ink-pa-du-tah, who took revenge upon him. The winter of 1856 to 1857 was very hard, and high snow complicated the settlers’ intercourse with each other at Spirit Lake. On March 8,, the Indians began to worry the settlers at Sioux River, but they were driven off and turned to the settlement at Spirit Lake and the surrounding area. At this place, they committed their revenge fully. Within two days, they killed 55 people, men, women and children, destroyed the houses and killed the cattle. Only very few settlers escaped. A young Indian had lived in the House of Mr. Carter for an extended period. He, filled with friendship for the white family, revealed, unfortunately too&#13;
&#13;
&#13;
[Page 52]&#13;
&#13;
late, his tribe’s vicious plan. The escaped settlers set out southwards and eventually reached Fort Dodge, where US military was stationed. Major Williams pursued the Indians with 110 men in three columns. It was bitter cold and the snow was high and they had to cross an undeveloped area. Eventually they reached Springfield, a town close by the Lake, where the escaped had turned to. There they found three wounded men and twenty-three women and children, who had hidden behind hills of snow. They were fed and clothed. The Indians had fled, they escaped because they were more familiar with the area and were hardened against the cold. After burying the dead, they returned to Fort Dodge with those who had been saved. On the way back, Major Williams lost two of his soldiers who were killed by the cold. Eighteen more had frozen extremities. For years, Spirit Lake and its surroundings were deserted and quiet. The spirits of the killed seemed to frighten away potential settlers. Only after the Indians had been removed from Iowa completely the area around the lake began to be resettled.”&#13;
In 1898, a memorial was erected on the lake’s shore at the state’s expense.&#13;
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              <text>Kapitel 2&#13;
Iowa`s [Iowas] geographische Lage und Topographie&#13;
&#13;
[Seite 42]&#13;
&#13;
Der Staat Iowa liegt zwischen dem 40. und 43. nördlichen Breitengrade und erstreckt sich vom Osten nach dem Westen 306 Meilen und vom Süden nach dem Norden 204 Meilen. Die südliche Grenze des Staates ist der Staat Missouri, die nördliche der Staat Minnesota, die östliche der Mississippi-Fluß [Fluss], und die westliche der Missouri- Fluß [Fluss]. Das Terrain des Staates umfaßt [umfasst] nach dem in 1863 vom Schatzamt in Washington festgestellten Bericht 50,041 Quadrat- Meilen oder 53,220,220 Acker [Acres], und ist deshalb beinahe so groß wie England, zweimal so groß wie Schottland, viermal so groß wie Dänemark und fünfmal so groß wie Belgien- größer im Umfang als manches Königreich mit kaum ein Zehntel von dessen Bevölkerung. Dabei bietet die Erdoberfläche unseres Staates einen fast unvergleichlich ergiebigen Boden, frei von steinigen, unfruchtbaren Ländereien. Hier giebt [gibt] es sozusagen keine Wüsteneien, keine Sümpfe, keine Malaria erzeugenden Gegenden. Der Staat liegt im Mittelpunkt des größten Ackerbau-Distriktes der Welt, und während zwei mächtige, schiffbare Flüsse seine östliche und westliche Grenze bilden, durchkreuzen ihn die bedeutendsten Eisenbahnen der Union.&#13;
Gebirge gibt es keine in Iowa, dagegen bietet die Erdoberfläche etliche Erhöhungen, und erfreut sich kein Land eines mehr wünschenswerthen [wünschenswerten] und vollkommeneren, natürlichen Bewässerungs- Systems durch natürliche Wasserläufe. An seinem niedrigsten Wasserpunkt in der südöstlichen Ecke des Staates ist der Mississippi- Fluß [Fluss] 444 Fuß&#13;
&#13;
[Seite 43] &#13;
&#13;
über dem Wasserspiegel des mexikanischen Meerbusens. Der höchste Punkt im Staate ist auf der Wasserscheide in der Nähe von Spirit Lake in Dickinson County, nämlich 1250 Fuß über dem niedrigsten Wasserstande in Keokuk und somit 1694 Fuß über dem Meeresspiegel. Der Big Sioux- Fluß [Fluss] in der nordwestlichen Ecke ist 1344 Fuß über dem Meerbusen von Mexico. Die Hochpunktlinie, welche die Wasserscheide zwischen den Mississippi- und Missouri-Flüssen bildet, läuft in einer beinahe diagonalen Richtung über den Staat, im Allgemeinen vom Nordwesten nach dem Südosten. Dieselbe läuft von Minnesota an, wo sie die Gewässer des Des Moines und des Sioux-Flusses theilt [teilt], in der südlichen Ecke von Appanoose County in den Staat Missouri, wo sie die Gewässer des Chariton-Flusses und des Fabius-Baches theilt[teilt] und in ihrem Lauf durch den Staat Iowa die Counties Dickinson, Clay, Buena Vista, Sac, Carroll, Audubon, Guthrie, Adair, Madison, Union, Clark, Lucas, Monroe und Appanoose durchschneidet. Die höchsten Punkte auf diesem&#13;
 &#13;
Bergrücken, nächst dem erwähnten bei Spirit Lake, sind Chariton, Lucas County, 1080 Fuß; 37 Meilen westlich davon bei Murray, Clark County, 1268 Fuß; bei Adair im nordwestlichen Theil [Teil] von Adair County, 1398 Fuß; bei Ruthven in Palo Alto County, 1424 Fuß; bei Arcadia in Carroll County, 1437 Fuß; Alta in Buena Vista County, 1521 Fuß und in Sanborn in O`Brien County, 1537 Fuß über dem Meeresspiegel.&#13;
F l ü s s e. Was die Flüsse unseres Staates in den ´50er und auch noch vor den ´60er Jahren waren, im Vergleich mit dem was sie heute sind, davon können nur die alten Ansiedler sprechen. Der stolze Mississippi-Fluß [Fluss], der "Vater der Ströme", ist ein Flüßchen [Flüsschen]geworden im Vergleich mit dem, was er vor 50 Jahren war. Schreiber dieses ging jahrelang beim Hochwasser im Sommer keine 300 Fuß unterhalb des Courthaus und des Jefferson-Hotels in Dubuque in´s [Ins] Bad, da wo jetzt das ganze Fabriksystem der Stadt steht und tausende Bürger an schön bebauten Straßen ihre Heime haben. Jetzt ist der einst mächtige Strom in ein enges Bett eingehemmt [ein gehemmt] und bereits an allen bedeutenden Städten mit Brücken überspannt. In Folge der Urbarmachung des Landes, besonders aber anläßlich [anlässlich] der ohne alles System&#13;
&#13;
[Seite 44] &#13;
&#13;
betriebene Ausrodung [Abholzung] der Waldungen zieht sich das Wasser größtentheils [größtenteils] in den Grund und läuft nicht mehr wie in den Primitivzeiten in den Flüssen ab. Was für den Mississippi gilt, ist auch auf alle anderen Flüsse anzuwenden. So z.B. können sich manche noch lebende Pioniere erinnern, wie Dampfboote soweit wie Des Moines den Des Moines-Fluß [Fluss] herauffuhren und den Turkey- Fluß [Fluss] hinauf bis Elkader in Clayton County.&#13;
Iowa´s Flüsse sind von Prof. White in zwei Systeme eingetheilt [eingeteilt] worden. Ein System umfaßt [umfasst] die Flüsse östlich von der Wasserscheide und ergießen sich dieselben in den Mississippi; das andere umfaßt [umfasst] die westlich von der Wasserscheide gelegenen [Gelegenen] und entleeren sich in den Missouri. Die Hauptströme des östlichen Systems sind: Der Obere Iowa, Turkey, Maquoketa, Wapsipinicon, Cedar, Iowa, Skunk und Des Moines und deren Nebenflüsse. Die bedeutendsten Nebenflüsse des Des Moines sind der South, Middle, North, der Raccoon mit seinen Zweigen und der Boone. Im westlichen System sind die Flüsse Floyd, Rock River, Little Sioux, Maple, Boyer, Nishnabotna, Nodaway, Platte, Grand und Chariton. Die Mehrzahl der größeren dieser genannten Flüsse, speziell der Des Moines, Cedar und Turkey liefern vorzügliche Wasserkraft für Mühlen. Jedoch wegen der immensen Mahlmühlen in Minneapolis und der großen Dampfmühlen allerwärts im Staate und wegen des Umstandes, daß [dass] die Weizenproduktion abgenommen hat und durch andere Produkte ersetzt worden ist, sind die Mühlen an den Flüssen nicht mehr so rentabel wie sie&#13;
 &#13;
früher waren, und werden sie mehr für andere Fabrikzwecke benutzt, so namentlich in Ottumwa, Des Moines, Cedar Rapids, Waterloo, Cedar Falls&#13;
u. a. m. Der größte Inlandfluß [Inlandfluss] des Staates ist der Des Moines- Fluß [Fluss], der einer Gruppe von mächtigen Seen im Staate Minnesota entspringt, und zwar nicht weit von der Grenze Iowa´s. Im oberen Theil [Teil] wird er durch zwei Flüsse, den Ost- Des Moines und des West- Des Moines gebildet. Dieselben fließen etwa siebzig Meilen durch den nördlichen Theil [Teil] des Staates und vereinigen sich bei Dakota City in Humboldt County. Von seiner Mündung an bis nach Fort Dodge liefert der Strom bedeutende Wasserkräfte, die, wie bereits erwähnt, ausgenutzt werden. Vor 40 Jahren befaßte [befasste] man sich mit&#13;
&#13;
[Seite 45]&#13;
&#13;
der utopischen Idee den Fluss permanent schiffbar zu machen, uns wurden vom Congreß [Kongress] fürstliche Landschenkungen gemacht für die Canalifizierung [Kanalifizierung] des Flusses, und wurden auch Millionen vergeudet. Schließlich bekam die Des Moines Valley Eisenbahn- Company das viele und schöne Land- ein kleines Königreich im Umfang. Es folgten auch danach mehr denn 30 Jahre lang Prozesse der Des Moines- Fluß [Fluss] Ansiedler, welche ihr Land von der Des Moines River Improvement Company gekauft hatten und es hernach [danach] der Eisenbahn- Gesellschaft nochmals bezahlen sollten. Der Congreß [Kongress] gab einem Theil [Teil] der Ansiedler vor einigen Jahren eine theilweise [teilweise] Vergütung, aber nicht das, was ihnen rechtmäßig gebührte.&#13;
Der nächst größte Inlandfluß [Inlandfluss] im Staate ist der Cedar, der ebenfalls in Seen in Minnesota entspringt. Die bedeutendsten Städte an diesem wasserreichen Fluß [Fluss] sind Cedar Rapids, Waterloo und Cedar Falls. Der nächst größte Fluß [Fluss] ist der Iowa Fluß [Fluss], dessen Nebenfluß [Nebenfluss], Red Cedar, auch von Minnesota kommt. Diese beiden Flüsse vereinigen sich und münden unter ersterem Namen in Louisa County in den Mississippi. Die Gesammtlänge [Gesamtlänge] dieser beiden Flüsse ist ungefähr 500 Meilen.&#13;
Über die anderen Flüsse in Iowa brachte Herr A. R. Fulton, Sekretär der Einwanderungs-Behörde in einer in 1870 veröffentlichten Broschüre folgende kurzgefaßte [kurz gefasste] Zusammenstellung, welche den Berichten des Staats-Geologen, Prof. White entnommen waren:&#13;
Der Wapsipinicon- Fluß [Fluss] entspringt in Minnesota und fließt in einer südwestlichen Richtung über 200 Meilen durch den Staat, und nimmt mit seinen Nebenflüssen die Wasser einer nur zwölf Meilen breiten Fläche auf. Dieser Fluß [Fluss] wird von den Ansiedlern der "Wapsi" genannt und bietet gute Wasserkraft für Maschinen.&#13;
 &#13;
Der Maquekota [Maquoketa] ist der nächst größte Nebenfluss des Mississippi; er ist ungefähr 160 Meilen lang und nimmt das Wasser von einem Flächenraum von 3000 Quadrat-Meilen auf.&#13;
Der Turkey- Fluß [Fluss] ist ungefähr 130 Meilen lang, und nimmt das Wasser von zweitausend Quadrat-Meilen auf. Er entspringt in Howard County, läuft in südwestlicher Richtung und mündet in Clayton County, unweit der südlichen Grenzlinie, in den Mississippi.&#13;
&#13;
[Seite 46] &#13;
&#13;
Der Obere Iowa-Fluß [Fluss] entspringt in Howard County, fließt durch ein enges, aber romantisch schönes Thal [Tal] östlich, und ergießt sich unweit der Nordostecke des Staates in den Mississippi. Dieser Theil [Teil] des Staates ist etwas hügelig, und die Flüsse laufen zwischen hohen Ufern und Felsen, welche an manchen Stellen drei bis vier hundert Fuß hoch steigen. Sie fließen schnell und bieten hinreichend Wasser für Maschinenbauten.&#13;
Wir haben nun alle Flüsse, welche die Wasser der östlichen Dreiviertheile [Dreiviertel] des Staates ableiten, angeführt und überschreiten nun die große "Wasserscheide" zu dem Missouri und seinen Nebenflüssen.&#13;
Der Missouri, zwei Drittheile [Drittel] der westlichen Grenzlinie des Staates bildend, ist für große Dampfschiffe bis 950 Meilen oberhalb des Punktes (Sioux City), wo derselbe unsern [unseren] Staat zuerst berührt, schiffbar. Er ist deshalb für den Handel des westlichen Iowa keine unbedeutende Wasserstraße. Ueber [Über] fünfzig Dampfschiffe, die meisten mit Waaren [Waren] für Minenarbeiter oberhalb Fort Benton beladen, befahren den Fluß [Fluss] oberhalb Sioux City. Wir kommen jetzt auf die großen Nebenflüsse des Missouri, welche die Wasser des westlichen Iowa abführen.&#13;
Der Big Sioux bildet sich ungefähr fünf und siebenzig [fünfundsiebzig] Meilen von der westlichen Grenze Iowa´s, und fließt in einer südlichen Richtung. Derselbe hat mehrere Nebenflüsse, welche die Wasser der Counties Plymouth, Sioux, Lyon, Osceola und O´Brien im westlichen Iowa abführen. Der wichtigste von diesen ist der Rock-Fluß [Fluss], ein schöner kleiner Fluß [Fluss], der durch die Counties Lyon und Sioux fließt.&#13;
Zahlreiche Quellen senden ihm ihre Wasser zu und verstärken denselben hinreichend für Mühlen und Maschinen. Der Big Sioux wurde einst als schiffbarer Fluß [Fluss] betrachtet, und kleine Dampfschiffe befuhren denselben zu verschiedenen Malen. Er ist jedoch jetzt nicht als ein schiffbarer Fluß [Fluss] anerkannt. Er fließt ungefähr zwei Meilen oberhalb Sioux City und vier Meilen unterhalb der Nordwest-Ecke von Woodbury County in den Missouri und sammelt die Wasser von eintausend Quadrat- Meilen. Eine kleine Strecke unterhalb Sioux City ergießt sich der Floyd-Fluß&#13;
 &#13;
[Fluss] in den Missouri. Er ist ein kleiner Fluß [Fluss], fließt auf seinem Wege durch ein fruchtbares und schönes Thal [Tal], ist&#13;
&#13;
&#13;
[Seite 47]&#13;
&#13;
 ungefähr einhundert Meilen lang und nimmt die Wasser von fünfzehnhundert [eintausendfünfhundert] Quadrat-Meilen auf. Mehrere Mühlen sind an den Ufern dieses Flusses erbaut und viele andere gute, für diesen Zweck hauptsächlich geeigneten [geeignete] Punkte werden bald in Anwendung gebracht werden. Der kleine Sioux ist einer der mächtigsten Flüsse Iowa´s [Iowas]. Er entspringt in der Gegend der Spirit und Okoboji See´n [Seen], nahe der Minnesota-Grenze und fließt durch mehrere Counties Iowa´s [Iowas] in einer Länge von dreihundert Meilen. Er nimmt die Wasser von fünftausend Quadrat-Meilen auf und ergießt sich in Harrison County in den Missouri. Auch dieser Fluß [Fluss] treibt mehrere Mühlen.&#13;
Der Boyer-Fluß [Fluss] ist der zweitgrößte von Wichtigkeit unterhalb des Little Sioux. Er entspringt in Sac County, fließt südwestlich und ergießt sich in Pottawattamie County in den Missouri. Er ist 150 Meilen lang, fließt durch ein fruchtbares, liebliches Thal [Tal] und sammelt die Wasser von 2000 Quadrat-Meilen. Die Chicago und Northwestern Eisenbahn läuft eine Strecke von 60 Meilen längs des Flusses hin.&#13;
Geht man den Missouri abwärts, so passirt [passiert] man mehrere kleine Wasser, welche als Flüsse nicht betrachtet werden können, und erreicht den Nifhnabotna [Nishnabotna], welcher sich ungefähr 20 Meilen unterhalb der südwestlichen Ecke des Staates in den Missouri ergießt. Derselbe hat drei Nebenflüsse, welche je 350 Meilen lang sind. Diese Flüsse nehmen die Wasser von fünftausend Quadrat-Meilen auf und fließen durch Thäler [Täler], die an Schönheit und Fruchtbarkeit nicht übertroffen werden können. Diese Flüsse bieten gute Wasserkraft, können aber den Flüssen im nordwestlichen Iowa in dieser Beziehung nicht gleichgestellt werden. Die Wasser des südlichen Theiles [Teiles] des Staates ergießen sich in mehreren Flüssen im Staate Missouri in den Missouri-Fluß [Fluss]. Die wichtigsten von diesen sind der Chariton, Grand Platte, Ein Hundert und Zwei [einhundert zwei], und die drei Nodaway´s- Ost; West, und Mittel Nodaway. Alle bieten gute Wasserkraft und fließen durch reiches ergiebiges Land.&#13;
Bezüglich des Gefälles der verschiedenen Flüsse bringt Professor White in dem ersten Band seines geologischen Berichtes nachstehende Tabelle, welche auf genauen, amtlichen Vermessungen beruht:&#13;
&#13;
&#13;
[Seite 48] &#13;
&#13;
D i e S e e n. Iowa hat mehrere recht interessante Seen, obwohl dieselben von keiner besonderen Bedeutung als schiffbare Gewässer sind, wie die großen Landsee´n [Landseen] zwischen Illinois, Michigan und Minnesota. Die Seen Iowa´s [Iowas] finden sich zumeist im nordwestlichen Theile [Teile] des Staates, und zwar auf den höchstliegenden Theilen [Teilen], sämmtlich [sämtlich], ausgenommen Storm Lake (Sturmsee), von hübschen, kleinen Waldungen umgeben. In früheren Jahren waren diese Seen voll der besten Fische, und sind heute noch, trotz der jährlichen Ausbeutung&#13;
&#13;
[Seite 49]&#13;
&#13;
durch städtische Sommerfrischler [Sommerfischer], mehrere darunter, wo es sich noch lohnt, fischen zu gehen. Die Entenjagd, die bis vor zehn Jahren noch ziemlich ergiebig war, ist unbedeutend geworden und wird durch die Raubjagd von Jahr zu Jahr geringer, obwohl die Jagdgesetze bedeutend verschärft worden sind.&#13;
Die zwei größten Seen Iowa´s [Iowas] sind Okoboji und Spirit Lake (Geistersee). Ersterer ist 15 Meilen lang und variirt [variiert] von einer Viertel Meile bis zwei Meilen in der Breite. Der letztere, der nördlich vom Okoboji-See liegt, bedeckt einen Flächenraum von zehn Quadratmeilen. Beide sind in Dickinson County nahe der nördlichen Grenze des Staates und im Sommer die bestbesuchten Seen im Staate, wo Tausende von Angehörigen der wohlhabenderen Klassen unserer Bürger und auch viele Bewohner von Nachbarstaaten die heißen Sommermonate verbringen. Der Sturmsee (Storm Lake) in Buena Vista County ist drei Meilen lang von Osten nach Westen und zwei Meilen breit von Norden nach Süden. Warum derselbe Sturmsee genannt worden ist, hat noch kein Geschichtsschreiber ermitteln können. Wahrscheinlich aber hat man ihm den Namen gegeben, weil in früheren Jahren fünfzig Meilen im Unkreise [Umkreise] von dem kleinen sehr hoch liegenden See kein Baum zu finden war, sein Wasserspiegel deshalb von jedem Lüftchen bewegt wurde und beinahe immer in kurze Wellen angepeitscht wurde; der Name hat mit dazu beigetragen, daß [dass] ein recht nettes und blühendes Städtchen, Storm Lake, am Ufer des Gewässers entstanden ist. Im Sommer kommen viele Fremde dahin, um die frische Luft daselbst [dort] zu genießen. Clear Lake (Klarer See) in Cerro Gordo County ist der nächst größte See. Derselbe ist fünf Meilen lang und zwei Meilen breit. Nach ihm kommen der Größe nach der Rice-, der Silver-, und der Bright´s See in Worth County, von denen ein jeder von einer bis zwei Meilen lang ist. Der Rice-See erstreckt sich nach Winnebago County. Die Crystal-, Eagle-, Wood- Edward´s- und Twin (Zwillings-) Seen sind in Hancock County, und die Zwillings- Seen sind die größten darunter. Die Seen Gertrude, Elm und Wall liegen in Wright County&#13;
 &#13;
und sind ungefähr je drei Meilen lang bei zwei Meilen breit. Die Twin Seen in Calhoun County werden jetzt noch vielfach ausgesucht wegen ihres&#13;
&#13;
&#13;
[Seite 50] &#13;
&#13;
Fischreichthums [Fischreichtums]; dieselben sind ungefähr vier Meilen in der Länge und werden durch eine kleine Landzunge, durch die ein enger Kanal geschnitten worden ist, getrennt. Ungefähr 25 Meilen von diesem Twin See liegt Wall Lake in Sac- County, ein sehr besuchter Sommeraufenthalt. Der See erhielt den Namen Wall (Mauer) Lake, weil derselbe von einer aus Kiesel- oder Flintsteinen bestehenden Strandmauer umgeben ist, was das Ansehen hat, als ob die Mauern von Menschenhänden geschaffen worden wären. Es ist jedoch thatsache [Tatsache], daß [dass] diese Steine durch Gletscherschiebungen dahingebracht [dahin gebracht] wurden und an den seichten Ufern dieses und anderer Seen durch die Wirkungen des Frostes und des Eises so aufeinannder [aufeinander] gehäuft wurden. Swan Lake in Emmet County gehört ebenfalls zu den großen Iowa Seen. Derselbe liegt im nördlichen Theile des genannten County und wird von Estherville, dem Countysitz, aus leicht erreicht. Die Geschichte des Spirit oder Geister-Sees und besonders der Massenermordung der Ansiedler jener Gegend durch die Sioux Indianer ist von dem Indianerhistoriker A. R. Fulton 1873 in einer Einwanderungsbroschüre geschrieben und von Herrn M. J. Rholfs, Mitglied der Staatseinwanderungs-Behörde, wie folgt übersetzt worden:&#13;
Die Gegend in der unmittelbaren Nähe dieser Seen ist sehr stark bewaldet, und von einer so ganz besonderen Schönheit und Fruchtbarkeit, daß [dass] Ansiedler schon im Jahre 1855 und 1856, während die Umgegend [Umgebung] auf hundert Meilen noch unbewohnt war, daselbst sich niederließen und eine Colonie [Kolonie] bildeten. Es waren meistentheils [größtenteils] amerikanische Farmer die vom Osten Amerikas, namentlich von Ohio und Pennsylvanien eingewandert waren. Sie kannten die Entbehrungen, die mit einer Ansiedlung, hunderte Meilen von der Civilisation [Zivilisation], verknüpft waren. Gewöhnt daran, sich mit wenig zu behelfen, und vertraut mit der Art und Weise eine Heimath [Heimat] zu schaffen, arbeiteten sie rüstig fort, und hatten im zweiten Jahre ihrer Ansiedlung schon eine recht gute Ernte und einen ziemlichen Viehstand [Viehbestand]. Räuberische Indianer, welche zu der Horde der Sioux gehörten, (die wegen ihrer feindlichen Gesinnung gegen die Weißen gefürchtet waren) hausten noch in einigen Theilen [Teilen] des nördlichen und nordwestlichen Iowa´s [Iowas]. Vor Jahren, ungefähr 1846, hatte ein Weißer, Namens Henry Lott, Han-&#13;
&#13;
&#13;
[Seite 51]&#13;
&#13;
del mit diesen Indianern getrieben, und namentlich Whiskey (Branntwein) an sie verkauft. Ein Häuptling, Si-dom-i-na-do-tah, verbot dem Lott den Handel und drohte im Weigerungsfalle sein Eigenthum [Eigentum] zu zerstören. Als Lott aber fortfuhr, den Indianern Branntwein zu verkaufen, erschien der Häuptling am 18. December [Dezember] 1846 und zerstörte Lotts Eigenthum [Eigentum]. Dieser entkam glücklich mit seiner Familie, mit Ausnahme eines Sohnes, der in dem gerade wüthenden [wütenden] Schneesturm umkam. Lott siedelte sich in dem etwas südlicher belegenen [gelegenen] Humboldt County an, und erneuerte seinen Handel, namentlich den mit Branntwein, mit andern Indianerstämmen. Im Winter von 1853 und ´54 schlug der Häuptling Sidominadotah in der Nähe von Lott seinen Whigwam [Wigwam] (Hütte) auf und wohnte daselbst mit seiner Familie. Lott brütete Rache, er und sein Stiefsohn, verkleidet als Indianer, ermordeten fast die ganze Familie des Häuptlings, außerdem eine alte Indianerin und zwei Kinder, im Ganzen sieben Personen. Nur zwei Mitglieder der Familie, ein Knabe, 12 Jahre, und ein Mädchen, 10 Jahre alt, entkamen; sie flohen nach dem Norden. Die Gebeine der Ermordeten wurden später gefunden, man schöpfte Verdacht, und Lott von seinen Nachbarn verfolgt, floh mit seinem Stiefsohn nach Californien [Kalifornien]. Die beiden Indianerkinder, welche entkamen, brachten die Kunde von der Greuelthat [Gräueltat] zu den im Norden lebenden Indianerhorden. Von dieser Zeit an datirt [datiert] der Haß [Hass] gegen die weißen Ansiedler und die Verfolgung derselben.&#13;
"Der gemordete Häuptling war ein naher Verwandte des Ink-pa-du-tah, der das Werk der Rache übernahm. Der Winter im Jahre 1856-`57 war sehr strenge, und der hohe Schnee erschwerte den Verkehr der Ansiedler am Spirit Lake mit einander[miteinander]. Am 8. März fingen die Indianer an, die Ansiedler am Siouxfluß [Sioux-Fluss] zu beunruhigen, sie wurden indeß [indes] vertrieben und wandten sich nach der Ansiedlung am Spirit Lake und der Umgegend [Umgebung]. Hier verübten sie vollständig das Werk der Rache. In Zeit [in der Zeit] von zwei Tagen tödteten [töteten] sie 55 Personen, Männer, Weiber und Kinder, zerstörten die Häuser und tödteten [töteten] das Vieh. Nur sehr wenige Ansiedler entkamen. Ein junger Indianer hatte längere Zeit im Hause eines Herrn Carter gelebt. Derselbe, von Freundschaft für die weiße Familie erfüllt, verrieth [verriet], leider zu&#13;
&#13;
[Seite 52]&#13;
&#13;
 spät, den teuflischen Plan seiner Bande. Die Entkommenen brachen, sich nach Süden wendend, auf, und erreichten endlich Fort Dodge, wo das Ver. Staaten Militär stationiert war. Major Williams setzte mit 110 Mann, vertheilt [verteilt] in drei Colonnen [Kolonnen], den Indianern nach, Es war eine schreckliche Kälte, dabei lag der Schnee hoch, und man mußte [musste] durch eine unbebaute Gegend. Endlich erreichten sie Springfield, einen Ort in der Nähe des See´s [Sees], wohin sich die Entkommenen gewandt hatten. Hier fand man drei verwundete Männer und dreiundzwanzig Weiber und Kinder, die sich in den Schneebergen versteckt hatten. Man versorgte dieselben mit Kleidungsstücken und Nahrung. Die Indianer waren entflohen, sie entkamen, da sie mit der Gegend mehr vertraut und gegen die strenge&#13;
 &#13;
Kälte abgehärtet waren. Nachdem man die Todten [Toten] begraben, kehrte man mit den Geretteten nach Fort Dodge zurück. Auf dem Heimwege verlor Major Williams zwei seiner Soldaten, die der starke Frost tödtete [tötete]. Achtzehn andern [anderen] waren die Glieder theilweise [teilweise] erfroren. Lange Jahre war es öde und still am Spirit Lake und in der Umgegend [Umgebung]. Die Geister der Getödteten [Getöteten] schienen die Ansiedler von der Gegend zu bannen. Erst nachdem sich die Indianer gänzlich aus Iowa entfernt, fing man an, sich in der Gegend an den Seen wieder anzubauen [anzusiedeln]."&#13;
In 1898 wurde auf Staatskosten ein Denkmal an den Ufern des Sees errichtet.&#13;
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                  <text>This collection of primary sources will eventually contain transliterations and translations of four books currently available in their digitized original editions on the &lt;a href="https://diyhistory.lib.uiowa.edu/collections/show/23"&gt;DIYHistory website&lt;/a&gt; of the University of Iowa Libraries:&lt;br /&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;Joseph Eiboeck, &lt;em&gt;Die Geschichte der Deutschen von Iowa und deren Errungenschaften&lt;/em&gt; (1900)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;August P. Richter, &lt;i&gt;Geschichte der Stadt Davenport und des County Scott&lt;/i&gt; (1917)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;em&gt;Iowa, die Heimat für Einwanderer&lt;/em&gt; (1870 edition)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;em&gt;Iowa, die Heimat für Einwanderer&lt;/em&gt; (revised 1873 edition)&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
Transliterations and translations of select chapters from Eiboeck's &lt;em&gt;Die Deutschen von Iowa&lt;/em&gt; are currently available as an Omeka "exhibit": &lt;a href="http://germansiniowa.lib.uiowa.edu/exhibits/show/eiboeck"&gt;http://germansiniowa.lib.uiowa.edu/exhibits/show/eiboeck&lt;/a&gt;</text>
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              <text>Drittes Kapitel&#13;
&#13;
Iowa’s Waldungen und Prairien [Prärien]&#13;
&#13;
[Seite 61] &#13;
&#13;
Iowa wurde von jeher als ein Prairie-Staat [Präriestaat] angesehen. Mit Ausnahme der dichten Waldungen in den Countys am Mississippi-&#13;
Fluß [Fluss], besonders in Dubuque, Clayton und Allamakee Counties, sowie auch an den Ufern des Des Moines, Cedar, Iowa und mehrerer an-&#13;
derer kleineren Flüsse im Inland ist die Oberfläche des Staates in seinem Urzustand, wie er von den Weißen zuerst gesehen wurde, eine&#13;
fast ununterbrochen wellenförmige Prairiengegend [Präriegegend] gewesen. Man behauptet wohl, daß [dass] es kein County im Staate gab, das nicht etwas Holzland hatte; in den meisten Counties im Innern war dasselbe aber&#13;
sehr spärlich, denn die jährlichen Prairiebrände [Präriebrände] ließen keine oder wenige Waldungen bestehen. In dem kleinen Grundy County soll, wie uns&#13;
von den ersten Ansiedlern der Gegend mitgetheilt [mitgeteilt] wurde, kein einziger Baum gestanden haben, als die Weißen dorthin kamen.&#13;
In den Urwäldern Iowa’s [Iowas] und hauptsächlich in den Waldungen am Mississippi, standen s.Z. Walnußbäume [Walnussbäume], die aber wäh- rend der letzten 30 Jahre von Spekulanten aufgekauft, gefällt und&#13;
nach anderen Gegenden verschickt worden sind. Es war ursprünglich so viel dieser Sorte Holz vorhanden, dass die ersten Bewohner das- selbe als Brennholz benutzten, da es leicht gefällt und gespalten&#13;
werden konnte. Außer weißen und rothem [rotem] Walnuß [Walnuss] waren folgende&#13;
die vorherrschende [vorherrschenden] Holzgattungen: Weiße Eiche, Burr-Eiche, Rothe [Rote] Eiche, Ahorn, (Weicher- und Zucker-), die Weißesche, Hickory, Elm,&#13;
Honey Locust (Akazie) u.s.w. [usw.] An dem Cedar Fluß [Fluss] standen noch vor 40 Jahren schöne Waldungen von Rothen [Roten] Cederbäumen. Dieselben wurden jedoch niedergehauen, zu Flössen vereinigt und nach St. Louis&#13;
 &#13;
&#13;
&#13;
[Seite 62] &#13;
&#13;
&#13;
geschwemmt. Heute würde man diese unersetzlichen Waldungen besser beschützen.&#13;
Von einer eigentlichen Prairiengegend [Präriegegend] in Iowa kann man in die- sem letzten Jahre des 19. Jahrhunderts kaum mehr reden. Die ein-&#13;
stigen Prairien[Prärien] sind derart mit künstlich angelegten Wäldern, meistens Windschützern für die Farmhäuser und Obstgärten, besetzt worden,&#13;
daß [dass] die Prairien, [Prärien] wie man sie im Urzustand fand, verschwunden und anstatt derselben ein weit und breit erstandenes und sich immer und&#13;
immer wieder verschiebendes Panorama von üppigen Landwirthschaf-&#13;
ten, [Landwirtschaften] herrlichen Land-Gebäulichkeiten, von heimischen Schattenbäumen umgeben, entstanden ist. Es wird behauptet und scheint auch richtig&#13;
zu sein, daß [dass] trotz der unvernünftigen Verwüstung der Waldungen in früheren Jahren, heutzutage mehr Holzland im Staate ist, als vor&#13;
40 Jahren. Das ist wohl dem Umstande zuzuschreiben, daß [dass] die Waldbrände, welche in früheren Jahren soviele [so viele] Wälder vernichteten, aufgehört haben. Auch hat der weitere Umstand viel dazu beigetra-&#13;
gen, daß [dass] der Staat durch Gesetze die Anpflanzungen von Waldbäumen fördert, da jeder Acker, der mit Waldbäumen bepflanzt ist, steuerfrei&#13;
ist, sowie auch auf fünf Jahre $50 Werth [Wert] von jedem Acker, der mit Fruchtbäumen bepflanzt ist.&#13;
&#13;
Wenige, die nicht vor 40 und 50 Jahren die westlichen Prairien [Prärien] gesehen haben, können sich einen richtigen Begriff machen von deren Einöden, trotz der wellenförmigen Oberfläche des Landes. Soweit,&#13;
wie das Auge reichte, kein Baum in Sicht, nichts als Land und Him- mel, keine Berge, um das Landschaftsbild zu verändern. Im Som-  mer mit mannshohem Gras und im Winter mit tiefem Schnee bedeckt, und nichts, was dem Auge Erholung oder Abwechslung gab. Dabei&#13;
sausten die Prairiewinde im Sommer nicht weniger als im Wnter [Winter],   daß [dass] es nicht zu wundern ist, daß [dass] die ersten Pioniere, welche aus Waldgegenden kamen, um keinen Preis sich auf der Prairie niederge- lassen haben würden, sondern lieber jahrelang mühsam die Bäume&#13;
in ihrem Waldheim abgehauen und die Stumpen ausgehackt haben,&#13;
als daß [dass] sie sich ohne Schutz gegen die Prairiewinde auf die baum- losen Steppen gewagt haben würden. Es erforderte in der That [Tat] auch einen gewissen Heroismus, sich hinaus auf eine Gegend zu getrauen,&#13;
 &#13;
&#13;
&#13;
[Seite 63]&#13;
&#13;
in welcher man keinen Schutz hatte gegen die Stürme, die vom Norden herunterkamen, wo meilenweit kein Nachbarhaus zu sehen war. Und&#13;
dann die Prairiebrände [Präriebrände]! Wie mancher Ansiedler hat sein ganzes Hab und Gut durch den furchtbaren, aber grausig schönen Dämon verlo-&#13;
ren, und viele sogar ihr Leben. Die Prairiebrände [Präriebrände] kamen jedes Jahr, ob die Indianer dieselben verursachten, oder ob sie sich von selbst ent- zündeten, sie kamen regelmäßig und wehe dem, der sich in ihrem&#13;
Pfade befand. Da war keine Hilfe möglich, wenn man sich nicht gründlich vorbereitet hatte. Das Feuer kam schneller als ein Renn-&#13;
pferd dahergejagt [daher gejagt]. Meilenweit erstreckte sich das Flammenmeer und nichts konnte ihm entgehen – der Tod und die Verwüstung waren&#13;
sicher. Bald aber, nachdem die Prairiebesiedlung [Präriebesiedlung] begann, lernte man von den Indianern das Anlegen eines Gegenfeuers, so daß [sodass], wenn&#13;
die Colonnen [Kolonnen] der Feuersmacht heranbrausten, dieselben zum Halt ge- bracht wurden, weil sie keine Nahrung mehr fanden. Auch lernten&#13;
die Prairie-Farmer [Präriefarmer] bald das Umpflügen des Bodens um ihre Behau- sung, so daß [sodass] die Prairiebrände [Präriebrände] nicht zu ihnen kommen konnten.&#13;
&#13;
Wie anders ist es heute! Da, wo einst nichts als Indianer,&#13;
Prairiewölfe [Präriewölfe] und Klapperschlangen hausten, wo sich, wie man damals glaubte, kein Weißer niederlassen würde, sieht man heutzutage die&#13;
üppigsten Landwirthschaften [Landwirtschaften] von der Welt, die blühendsten Dörfer und Städte. Die Rothhäute [Rothäute] sind mit dem Wild und dem giftigen&#13;
Gewürm verschwunden, und die Europäer haben sozusagen eine neue Welt durch ihren Fleiß, ihre Energie und ihr Ausdauer geschaffen.&#13;
Das aber ist das Werk der Pioniere, und ein großes Werk ist es für-  wahr, das [dass] sie vollbracht haben, vollbracht unter Entsagung auf fast alle Genüsse der Zivilisation und unter Leiden und Strapazen, welche&#13;
die Muthigsten [Mutigsten] und Kühnsten heutzutage zurückschrecken würden. Sie wagten viel. Sie bekamen wohl ihr Land um $1.25 den Acker, aber&#13;
Andere wollten dasselbe ja nicht einmal geschenkt haben. Was in den&#13;
ersten Jahren der Besiedelung nicht die Indianer und die Prairiebrände [Präriebrände] zerstörten, die Wölfe umbrachten, nahmen in späteren Jahren die&#13;
Heuschrecken, die in solchen Massen kamen, daß [dass] das Sonnenlicht ver- finstert wurde, und kein Hälmchen Gras und kein grünes Blatt mei-&#13;
lenweit mehr zu sehen war, wo sie sich niedergelassen hatten. Und&#13;
&#13;
[Seite 64]&#13;
&#13;
&#13;
dennoch fanden die Farmer und besonders die deutschen Farmer ihr Fortkommen. Wenn auch die Produktenpreise gering waren, und der Pionier-Farmer oftmals 50 und 100 bis 150 Meilen weit mit einer Ladung Weizen zu fahren hatte, um dieselbe zu verkaufen, oder gegen&#13;
andere Waaren [Waren] umzutauschen, so kam er doch vorwärts, und als spä- ter die Eisenbahnen kamen und ihnen nähere Märkte brachte [brachten], da stieg nicht nur der Preis ihres Landes, sondern auch der ihrer Produkte,&#13;
und der Prairie-Farmer [Präriefarmer] konnte nun den „Buschbauer“ auslachen, trotz- dem letzterer besseren Schutz für seine Obstgärten hatte und sich hei-&#13;
mischer darin fühlte. Letzterer hatte freilich Holz zum Brennen, wäh-&#13;
rend der Prairie-Farmer [Präriefarmer] weit fahren mußte [musste], um Brennmaterial zu bekommen. Oftmals war er auch zu weit von Waldungen entfernt,&#13;
um Brennholz zu bekommen, so mußte [musste] er in manchen Jahren wildes Gras brennen, das ihn die Noth in harte Knäuel zu wickeln und in&#13;
eigens dazu erfundenen Öfen zu brennen lehrte. Dann gab es auch Jahre, in denen der Preis des Mais zu gering war, als daß [dass] es sich gelohnt hätte, ihn zum Markt zu bringen. Dann wurde Mais als Brennmaterial benutzt. Aber hernach kamen die Steinkohlen, welche&#13;
die Lage der Prairiebewohner [Präriebewohner] in dieser Beziehung bedeutend erleich- terten; nun konnten diese sich und die Ihrigen gegen die Nordwinde&#13;
und „Blizzards“ schützen. Auch ihre künstlich angelegten Heim- und Windschützer wuchsen und gediehen, und so konnten sie sich nun kein schöneres und besseres Land wünschen. Der Prairie-Farmer [Präriefarmer] hatte gesiegt.&#13;
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              <text>Viertes Kapitel. Erdkunde von Iowa.&#13;
&#13;
Die ersten geologischen Forschungen in Iowa wurden unter der Autorität der Ver. Staaten von Dr. D. D. Owens ausgeführt, dessen großes Werk über den Gegenstand in der Staats- Bibliothek und in Washington zu finden ist. Die ersten geologischen Vermessungen des Staates erfolgten in den Jahren 1855, ‘56 und ‘57 unter der Leitung des Staats-Geologen, Prof. James Hall, unter Mitwirkung des Chemikers und Mineralogen J. D. Whitney. Deren Berichte wurden in zwei illustrirten [illustrierten] Bänden auf Staatskosten veröffentlicht. In den Jahren 1866, ‘67, ‘68 und ‘69 wurde von Dr. Charles A. White, dem Staatsgeologen, eine zweite Vermessung vorgenommen. Die Berichte hierüber erschienen in zwei Bänden. Während aber die Gegenden des Staates, welche der Geolog[e] durchforschte, genau und fachkundig in demselben geschildert werden, so hat man doch viele Theile [Teile] des Staates und besonders den nordwestlichen Theil [Teil] unberücksichtigt gelassen. Die Lokalitäten, in welchen die Eisenbahn-Interessen am größten waren, erhielten fast ausschließlich Aufmerksamkeit. Es war hieran vielleicht der Umstand theilweise [teilweise] Schuld, daß [dass] die Gesetzgebung zu knauserig war, und ihm nicht genügende Geldmittel bewilligte, um seine Forschungen und Vermessungen gründlicher und vollständiger zu machen.&#13;
Im Jahre 1874 bewilligte die Gesetzgebung des Staates wieder eine annähernd angemessene Summe zur geologischen Vermessung desselben. Professor Samuel Calvin von der Staats- Universität wurde mit dieser Aufgabe betraut und mit ihm Dr. Charles R. Keyes, Hilfs- Staatsgeolog[e], und Prof. G. E. Patrick, Staats-Chemiker.&#13;
Iowa‘s Mineralien. Obwohl Iowa vornehmlich ein Ackerbaustaat ist, so ist doch der Werth [Wert] einzelner Mineralien, die daselbst gefunden werden, nicht zu unterschätzen, und stehen die folgenden obenan: Kohle, Blei, Bausteine, Gyps [Gips], Thon [Ton], Zink, Eisen, Kalkstein und Ziegelerde.&#13;
Kohlen. Unter den Kohlenstaaten nimmt Iowa den fünften Platz in der Union ein. Pennsylvanien ist der erste, mit einer Produktion von über 36 Millionen Tonnen, Illinois der zweite mit über 12 Millionen, Ohio kommt nächst mit 9 Millionen, dann West-Virginien mit über 6 Millionen und Iowa als der fünfte mit 6 Millionen Tonnen. Die Kohlenfelder  erstrecken sich von Scott County am Mississippi nach dem am Missouri gelegenen Fremont County und von der Missouri-Linie nördlich bis Hardin und Hamilton Counties und umfassen die folgenden Counties: Adams, Appanoose, Davis, Lucas, Monroe, Page, Taylor, Wapello, Wayne, Warren, Jasper, Jefferson, Keokuk, Mahaska, Scott, Van Buren, Boone, Dallas, Guthrie, Greene, Marion, Polk, Webster, Caß [Cass], Adair, Fremont, Lee, Hardin und Hamilton. Die Iowa-Kohlen sind bituminös, sind ein vorzügliches Brennmaterial und werden sehr geschätzt für die Erzeugung von Dampf.&#13;
Blei. Große Quantitäten Blei wurden schon seit der Niederlassung Julien Dubuque‘s in der Gegend von Dubuque gegraben, und seither ist die Arbeit in den Minen mit großem Erfolge fortgesetzt worden. Der Nettoertrag dieses Erzes ist von 68 bis 70 Prozent.&#13;
Bausteine. Bausteine findet man beinahe überall im Staate, aber die besseren Qualitäten fast nur längs der Flußläufe [Flussläufe]; hin und wieder auch auf den Prairien, wo dieselben hügelig sind.&#13;
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Gyps [Gips]. Ein Gypslager [Gipslager] von 10 bis 20 Fuß Dicke findet man in der Nähe von Fort Dodge, Webster County. Sie umfassen einen Flächenraum von drei bis sieben Meilen auf beiden Seiten des Des Moines-Flusses. Die Quantität ist unerschöpflich; er wird für Bauzwecke, zu Mehl gemahlen als Dünger und für Stuckatur-Arbeit sehr geschätzt und in großen Quantitäten ausgeführt.&#13;
Thon [Ton]. Thonlager [Tonlager] zur Fabrikation von Backsteinen findet man überall in Iowa und Sand in den Betten und Ufern der Flüsse. Töpferthon [Töpferton] von feiner Struktur findet man in vielen Counties, und derselbe wird nicht nur in den sämmtlichen [sämtlichen] Töpfereien des Staates zu allerlei Thonwaaren [Tonwaren] und Ableitungsröhren verwandt, sondern auch nach andern Staaten versandt.&#13;
Zink. Zinkminen befinden sich in der Nähe von Dubuque; daselbst sind in neuerer Zeit bedeutende Schmelzhütten errichtet worden, um das Metall für den Handel in größeren Quantitäten herstellen zu können.&#13;
Eisen. Eisenerz wird in der Nähe von Wankon [Waukon?], Allamakee County, in von vier bis dreißig Fuß dicken Lagern gefunden, und ist in letzterer Zeit mit der Ausbeutung dieser Minen begonnen worden. Der Nettoertrag des Erzes ist von 52 bis 60 Prozent.&#13;
Kalkstein. Kalksteinbetten werden ziemlich allgemein im Staate gefunden. Im Jahre 1893 gab es 143 Kalksteingruben im Staate, die einen Werth [Wert] von über einer halben Million Dollars repräsentirten [repräsentierten] und deren Produktion auf $236,792 abgeschätzt wurde; der Ertrag an gebranntem Kalk belief sich auf 365,394 Faß [Fass] zu 200 Pfund, mit einem Werthe [Wert] von $170,043; für Straßenarbeit belief sich der Produktionswerth [Produktionswert]auf $70,387, so daß [dass] der Gesammt-Produktionswerth [Gesamtproduktionswert] im genannten Jahre die Summe von $477,222 erreichte.&#13;
Ziegelerde. In fast allen Theilen [Teilen] des Staates findet man eine ausgezeichnete Ziegelerde. Namentlich in den letzten Jahren hat die Ziegelfabrikation einen großen Aufschwung genommen. Die Nachfrage nach Backsteinen für Gebäude, Brücken und Straßen wird jedes Jahr größer, und deshalb mehren und vergrößern sich auch die Ziegelbrennereien beständig. Des Moines verkaufte im letzten Jahre allein über 15 Millionen Backsteine, und daselbst werden immer noch neue Ziegeleien angelegt.&#13;
Die Ausbeutung der Erz- und Kohlenlager Iowa’s ist gegenwärtig erst in der Kindheit begriffen und wird, wenn völlig zur Entfaltung gebracht, Iowa’s commerzielle [kommerzielle] Bedeutung und Entwickelung [Entwicklung] bedeutend heben.&#13;
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              <text>Chapter 4&#13;
Geography of Iowa.&#13;
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The first geological research under the authority of the United States was done by Dr. D. D. Owens, whose great work on the subject can be found in the state library and in Washington. The first geological surveying of the state took place in the years 1855, ‘56, ’57 under the direction of the state geologist Prof. James Hall, assisted by the chemist and mineralogist J. D. Whitney. Their reports were published in two illustrated volumes financed by the state. In the years 1866, ‘67, ‘68 and ‘69 a second surveying was done by Dr. Charles A. White, the state geologist. The reports on this were published in two volumes. While the areas the geologist researched are described precisely and competently, other areas of the state, especially the north-western part, were discounted. Almost only the areas of highest interest for the railroad received attention. Probably, the fact that the legislature was too ungenerous, not granting him sufficient funds to do his research more precisely and comprehensively, can be partly blamed for that.&#13;
In the year 1874 the state legislature granted almost appropriate finances for the geological survey of the state. This task was given to Prof. Samuel Calvin from the State University and to Dr. Charles R. Keyes, assistant state geologist, and to Prof. G. E. Patrick, state chemist.&#13;
Minerals of Iowa. Even though Iowa is mainly a state of agriculture, the value of the individual minerals that can be found here should not be underestimated. Those minerals are: coal, lead, bricks, gypsum, clay, zinc, iron, limestone and brick earth.&#13;
Coal. Iowa is the fifth state in coal production in the Union. Pennsylvania is the first with a production of over 36 million tons, Illinois the second producing over 12 million, followed by Ohio with 9 million, then West Virginia with over 6 million and Iowa in the fifth place with 6 million tons. The coal fields reach from Scott County on the Mississippi to Fremont County near the Missouri River and from the Missouri line north up to Hardin and Hamilton Counties and include the counties: Adams, Appanoose, Davis, Lucas, Monroe, Page, Taylor, Wapello, Wayne, Warren, Jasper, Jefferson, Keokuk, Mahaska, Scott, Van Buren, Boone, Dallas, Guthrie, Greene, Marion, Polt, Webster, Cass, Adair, Fremont, Lee, Hardin and Hamilton. The coal of Iowa is bituminous, an excellent fuel and is appreciated for producing steam.&#13;
Lead. Great quantities of lead have been found since Julien Dubuque’s settlement in the area of Dubuque, and since then the work in the mines has been successfully continued. The net yield of this ore is between 68 and 70 percent.&#13;
Bricks. Bricks can be found nearly everywhere in the state, but better quality can be almost only found near the rivers; sometimes also in the prairie where it is hilly.&#13;
Gypsum. A 10 to 20 foot thick deposit of gypsum can be found near Fort Dodge, Webster County. It includes an area of three to seven miles on both sides of the Des Moines River. The quantities are inexhaustible; it is used for building purposes, ground to flour as fertilizer, is good for stucco work and exported in great quantities.&#13;
Clay. Clay for fabricating bricks can be found everywhere in Iowa and sand in the riverbeds and on the shore. Clay of finer structure for pottery can be found in many counties and it is not only processed to make all kinds of pottery and pipes in every pottery of the state but is also sent to other states.&#13;
Zinc. Zinc mines are located near Dubuque. Recently, important smelteries have been built to produce the metal in great quantities for trade there.&#13;
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Iron. Iron ore is found near Waukon, Allamakee County in four to thirty foot thick layers. Recently the exploitation of those mines began. The net output is between 52 and 60 percent.&#13;
Limestone. Limestone is found in the state in general. In the year 1893, there were 143 limestone pits in the state representing a value of half a million dollars and having an estimated production value of $236,792; the yield of burnt lime came to 365,394 barrels of 200 pounds, worth $170,043; the production value for roadwork was $70,387 so that the total production value for that year added up to the sum of $477,222.&#13;
Soil for bricks/brick earth. Almost in every part of the state excellent soil can be found. The brick production has been notably on the rise for the last years. The demand for bricks for buildings, bridges and streets has been growing from year to year and that is why the number of brickyards is rising steadily. Des Moines alone sold over 15 million bricks last year and still even then new brickyards open.&#13;
The exploitation of ore and coal deposits is only beginning and will, when fully developed, raise the commercial importance and development of Iowa significantly.&#13;
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                <text>Joseph Eiboeck, Die Deutschen von Iowa: Chapter 4</text>
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